Eine Frau ist gestorben, nachdem sie in einem Naturgebiet in Salem von einer hohen Klippe gestürzt war. Die Polizei stuft den Vorfall als Unfall ohne Anzeichen auf ein Verbrechen ein. Ein Angehöriger leitete lebensrettende Maßnahmen ein, bevor Rettungskräfte sie per Boot und Hubschrauber evakuierten.
Am Montag gegen 13 Uhr stürzte eine Frau in der Nähe von Högantorps gård in der Gemeinde Salem von einer Klippe und landete im Wasser. Die Rettungskräfte geben an, dass sie in dem schwer zugänglichen Gebiet 28 Meter in die Tiefe fiel. Ein begleitender Angehöriger begann sofort mit der Ersten Hilfe und rief den Notdienst.
Der Rettungseinsatz gestaltete sich umfangreich und dauerte fast eineinhalb Stunden vom Notruf bis zum Abflug des Hubschraubers mit der Frau. Sie wurde zunächst auf ein Boot gebracht und anschließend in den Hubschrauber gewinscht, der sie in ein Krankenhaus flog. Dort wurde sie später für tot erklärt.
Polizeisprecher Mats Eriksson erklärt, dass es sich um einen Unfall handelt. „Die Frau war beim Wandern und ist aus unbekannten Gründen falsch aufgetreten oder Ähnliches“, sagt er. Es besteht kein Verdacht auf ein Verbrechen oder Suizid, die Angehörigen wurden bereits verständigt. Der diensthabende Offizier Anders Sessler vom Rettungsdienst bestätigt ebenfalls, dass es sich um einen Unfall handelte.