Die Weltbank hat sich verpflichtet, Kenia dabei zu helfen, bis zu 1,35 Milliarden Dollar für sein Programm zum bezahlbaren Wohnen zu mobilisieren, um ein schweres Wohnungsdefizit zu bekämpfen und den Zugang zu günstigeren Hypotheken zu verbessern. Dies umfasst ein direktes konzessionales Darlehen und Unterstützung für zusätzliche Finanzierung von kommerziellen Kreditgebern. Die Initiative soll die Wohnungsinitiativen von Präsident Ruto inmitten steigender städtischer Nachfrage unterstützen.
Die Weltbank hat Pläne angekündigt, Kenia bei der Mobilisierung von 1,35 Milliarden Dollar (174 Milliarden KSh) für das Programm zum bezahlbaren Wohnen im Land zu unterstützen. Diese Finanzierung wird den Zugang zu bezahlbaren Hypotheken erweitern und das Wohnungsdefizit der Nation schließen, das mehr als zwei Millionen Einheiten umfasst. Die Nachfrage wächst jährlich um etwa 250.000 Haushalte, während die neue Versorgung im Durchschnitt weniger als 50.000 Einheiten beträgt, was zur Ausbreitung informeller Siedlungen beiträgt, in denen nun 62 Prozent der städtischen Bewohner leben.
Im Rahmen der Vereinbarung wird die Weltbank Kenia ein konzessionales Darlehen in Höhe von 375 Millionen Dollar (48,4 Milliarden KSh) gewähren. Sie wird auch den Start eines souveränen nachhaltigkeitsgebundenen Darlehens unterstützen, um zusätzliche 900 Millionen Dollar (116,3 Milliarden KSh) von kommerziellen Kreditgebern zu sichern. Der Fonds der Organisation erdöl-exportierender Länder (OPEC) wird weitere 75 Millionen Dollar (9,6 Milliarden KSh) beitragen. Das nachhaltigkeitsgebundene Darlehen soll bis Mai 2026 genehmigt werden und ist darauf ausgelegt, die Finanzierungsquellen Kenias zu diversifizieren, die Kosten für Kredite zu senken und zu zeigen, wie sovereign Debt positiven Einfluss erzeugen kann.
Die Kenya Mortgage Refinance Company, ein staatliches Unternehmen, wird die Auszahlung bezahlbarer Hypotheken und die Refinanzierung von Hausdarlehen handhaben. Die Bezahlbarkeit bleibt eine große Herausforderung, da drei Viertel der formell Beschäftigten weniger als 50.000 KSh pro Monat verdienen, was sie von traditionellen Hypothekenprodukten ausschließt, laut Weltbank.
Diese Initiative baut auf dem Engagement von Präsident William Ruto für bezahlbaren Wohnbau auf, das Unterstützung von internationalen Partnern angezogen hat. Die International Finance Corporation (IFC) hat zuvor den Bau bezahlbarer Wohnungen finanziert und in einen Green Affordable Housing Fund investiert. Zusätzlich sind Kreditgarantieschemata geplant, um Hypotheken für informelle oder nicht-gehaltsabhängige Arbeiter zugänglich zu machen. Investitionen aus Golfstaaten, einschließlich Saudi-Arabien, wurden ebenfalls gesichert, um das Programm zu finanzieren.