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Frankreichs Wahlkampf für Kommunalwahlen 2026 startet mit über 50 000 Kandidatenlisten
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Der offizielle Wahlkampf für die Kommunalwahlen in Frankreich 2026 begann am 2. März mit über 50 000 Listen und 900 000 Kandidaten in 34 944 Gemeinden. Trotz der durch ein Gesetz von 2025 vorgeschriebenen Parität werden mehr als drei Viertel der Listen von Männern geführt. Die Wahlgänge sind für den 15. und 22. März vorgesehen.
Angesichts der nahenden Kommunalwahlen 2026 strebt das Rassemblement National (RN) den Gewinn Dutzender Städte an, was einen Wandel in seiner Strategie der lokalen Verankerung signalisiert. Dieses Ziel entsteht vor dem historischen Hintergrund, in dem die 1972 gegründete Partei sich unter Jean-Marie Le Pen hauptsächlich auf Präsidentschaftswahlen konzentrierte. Marine Le Pen hat Veränderungen vorangetrieben, um die territoriale Legitimität der Bewegung aufzubauen.
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In Rognac, Bouches-du-Rhône, gerät die Übernahme des Rassemblement National Ende November 2024 nach sechzehn Monaten in die Kritik. Fünf Beigeordnete traten am 4. Februar zurück und warfen mangelnde Konsultation und demokratische Abdrifte vor. Beschwerden über Belästigung und Kündigungen stellen die versprochene vorbildliche 'Methode' der Partei infrage.
Marine Le Pen, die mit gerichtlichen Schwierigkeiten konfrontiert ist, glaubt, dass Jordan Bardella die Präsidentschaftswahl 2027 an ihrer Stelle gewinnen kann. Die Präsidentin der RN-Fraktion in der Nationalversammlung äußert starkes Vertrauen in ihren potenziellen Nachfolger, trotz Kritik an seiner Erfahrung. Sie wird vom 13. Januar bis 12. Februar 2026 in der Berufung im Fall der europäischen Parlamentsassistenten des FN vor Gericht stehen.
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Niemand in Paris wagt es, eine Wende Marseilles zum Rassemblement National bei den Kommunalwahlen 2026 in Betracht zu ziehen. Dennoch bleibt dieses Szenario möglich, wobei der Schlüssel bei La France Insoumise liegt. Das Aufrechterhalten der LFI-Liste im zweiten Wahlgang könnte die Wahl des RN-Kandidaten begünstigen.
Jordan Bardella, Präsident des Rassemblement National, begann am 29. Oktober eine Buchpromotionstour in Bruay-la-Buissière, Pas-de-Calais. Diese halb-literarische, halb-politische Initiative findet nur Monate vor den Kommunalwahlen statt. Trotz des Regens bildete sich eine lange Schlange, um ihn zu treffen.
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Am Sonntagabend bei LCI hat Jordan Bardella, Präsident des Rassemblement National, seine politischen Rivalen nach verschiedenen Qualitäten eingestuft, während er dafür plädierte, dass Frankreich zum 'repressivsten Land Europas' gegen Kriminalität werde. Er lobte die Intelligenz von François-Xavier Bellamy und die Eloquenz von Jean-Luc Mélenchon, trotz ideologischer Konflikte. Bardella nannte auch inspirierende historische Figuren wie de Gaulle und Napoleon.
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