Die Generalstaatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt und die Kommission für die Suche nach vermissten Personen meldeten den Fund von 317 Knochenelementen im Chalco-See, die vorläufig mindestens drei Individuen zugeordnet werden konnten. Die Entdeckung erfolgte während einer Suchaktion an der Grenze zwischen Tláhuac und Chalco. Die Überreste wurden zur forensischen Analyse überstellt, um deren Herkunft und eine mögliche Verbindung zu vermissten Personen zu klären.
Die Generalstaatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt teilte mit, dass im Zuge einer systematischen Suchaktion im Gebiet des Chalco-Sees 317 Knochenelemente lokalisiert wurden. Diese könnten laut vorläufigen Analysen von mindestens drei Individuen stammen. Der Fundort liegt an der Grenze zwischen dem Stadtbezirk Tláhuac in CDMX und der Gemeinde Chalco im Bundesstaat Mexiko. Bislang haben die Behörden 41.219 Quadratmeter Landfläche und 127.331 Quadratmeter im Seebereich untersucht. Zudem wurden Gefäße und archäologisch interessante Materialien sichergestellt, die gemäß den festgelegten Verfahren untersucht werden sollen. An den Operationen waren 415 Beamte sowie Bundeskräfte wie das Marine-Sekretariat, das Sekretariat für Nationale Verteidigung und die Nationalgarde beteiligt. Begleitet wurden sie von 22 betroffenen Familien, 78 solidarischen Freiwilligen und 15 Medienvertretern sowie lokalen Einrichtungen wie der Kommission für die Suche nach vermissten Personen des Bundesstaates Mexiko und dem Stadtbezirk Tláhuac. Die Knochenreste wurden von der Generalkoordination für forensische Dienste und Wissenschaften der Staatsanwaltschaft von CDMX für spezialisierte Untersuchungen überstellt. Ziel ist es, deren Herkunft, den zeitlichen Rahmen und eine Übereinstimmung mit Registern vermisster Personen festzustellen. Diese Operation ist Teil der 30 Verpflichtungen der Strategie von Mexiko-Stadt zur Suche und Lokalisierung vermisster Personen, die den Schwerpunkt auf systematische Feldsuchen unter Einbeziehung der Familien legt.