Ein schwerer Unfall auf der BR-101 an der Grenze zwischen Bahia und Espírito Santo forderte am Samstag (27. Dezember) 11 Tote, darunter mindestens drei Kinder. Die Frontalkollision zwischen einem Fiat Doblò und einem Chevrolet S10 führte dazu, dass die Fahrzeuge brannten und die Leichen verkohlten. Das 11. Opfer, ein Mädchen namens Maria Alice, starb nach Rettung und Behandlung in einer Gesundheitseinrichtung.
Der Unfall geschah gegen 8:50 Uhr am Kilometer 953 der BR-101, nahe Mucuri im äußersten Süden von Bahia, an der Grenze zu Espírito Santo. Laut Bundesstraßenpolizei (PRF) führte eine Frontalkollision zwischen zwei Personenkraftwagen zu einem Feuer, das die Opferidentifikation erschwerte. Ein Fiat Doblò mit acht Insassen auf dem Weg nach Vitória (ES) fuhr offenbar auf die Gegenfahrbahn und krachte in einen Chevrolet S10 mit drei Personen, die nach Teixeira de Freitas (BA) fuhren. Die Straße hat eine einzelne Spur mit zwei Fahrtrichtungen.
Die Konzession Ecovias Capixaba bestätigte, dass 10 Personen am Unfallort starben und eine nach Krankenhausbehandlung verstarb. „Insgesamt wurden 11 Todesopfer bestätigt, 10 am Ort und eines nach Krankenhausversorgung“, teilte das Unternehmen mit. Unter den Opfern sind mindestens drei Kinder, darunter Maria Alice, die aus dem Fahrzeug geschleudert, gerettet, aber ihren Verletzungen erlag. Erste PRF-Angaben deuten auf einen Überholversuch als mögliche Ursache hin.
Der Aufprall verkohlte die Leichen und erschwerte die Arbeit der Scientific Police und des Instituto Médico Legal (IML). Teams der PRF, Samu und des Departamento de Polícia Técnica (DPT) waren vor Ort. Die Straße war vollständig gesperrt und gegen 13:30 Uhr wieder freigegeben. Der Fiat Doblò hat nach Herstellerangaben eine Höchstbesatzung von sieben Passagieren, was Überladefragen aufwirft. Die Namen der anderen Opfer hat die Scientific Police noch nicht bekanntgegeben.