ADAC und Stiftung Warentest warnen vor unsicheren Autokindersitzen

Die Stiftung Warentest und der ADAC haben am Mittwoch vor acht Modellen von Autokindersitzen für Kinder gewarnt. Diese versagten in einem Frontalcrash-Test und weisen gravierende Mängel auf. Die Organisationen raten, die Sitze nicht mehr zu nutzen, da im Ernstfall Lebensgefahr für Kinder besteht.

Die Stiftung Warentest und der ADAC teilten mit, dass acht Autositzmodelle in einem realistischen Frontalcrash-Szenario versagten. Die Tester prüften den Aufprall zweier entgegenkommender Fahrzeuge mit je 50 Kilometern pro Stunde. Dabei rissen die rückwärtsgerichteten Sitzschalen von ihren Basen ab und schleuderten durch die Prüfkarosse.

Sieben der Modelle sind baugleiche Varianten des Kindersitzes Reecle 360 (ZA 10 i-Size), vor dem bereits im Oktober gewarnt wurde. Diese Klone werden unter verschiedenen Namen weiterverkauft und sind an der Zulassungsnummer E8 0313715 erkennbar. Zusätzlich fiel die Babyschale Kinderkraft Mink Pro 2 mit Basisstation Mink FX2 durch.

Die Stiftung Warentest rät Käufern, die Sitze sofort nicht mehr zu verwenden und den Anbieter zu kontaktieren. Kinderkraft bietet einen kostenlosen Umtausch oder Rückerstattung an; Kunden sollen sich an safety@kinderkraft.com wenden. Der Hersteller der Klone, Yangzhou Lettas Baby Product CO., LTD., verweist auf sein Kundenserviceteam und teilte dem ADAC mit, seit Januar Verbesserungen vorgenommen zu haben.

Obwohl die Sitze die gesetzliche Zulassungsprüfung bestanden, ist ihr Verkauf nicht verboten. Der ADAC erklärte, dass die Sitze auf Plattformen wie Alibaba individualisiert und dann unter anderen Namen auf Onlineportalen angeboten werden.

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