Der ADAC hat 2025 bundesweit rund 3,7 Millionen Pannenhilfen geleistet, ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Häufigste Ursache war eine defekte Starterbatterie, während Pannen bei Elektroautos und Fahrrädern deutlich zunahmen.
Der Automobilclub ADAC meldet für 2025 einen Anstieg der Panneneinsätze in mehreren Bundesländern. Bundesweit wurden rund 3,7 Millionen Hilfeleistungen erbracht, was einem Plus von etwa 60.000 Fällen entspricht. Im Schnitt half der ADAC alle neun Sekunden bei einer Panne.
In Hessen kamen die Pannenhelfer zu 349.782 Einsätzen, ein Prozent mehr als 2024 und im Schnitt 958 pro Tag. In Rheinland-Pfalz waren es 218.837 Fälle, ein Zuwachs von 5.136. Sachsen-Anhalt verzeichnete 62.562 Einsätze, über 171 täglich. In Sachsen überstiegen sie 110.000 mit einem Plus von 3.000, Thüringen hatte 54.600 (+1.300), und im Saarland 57.339 (+1 Prozent).
Die defekte Starterbatterie war in allen Regionen die häufigste Ursache mit etwa 45 Prozent der Fälle, gefolgt von Motorschäden oder Problemen im Motormanagement bei rund 22 Prozent. „Mit der steigenden Zahl und dem zunehmenden Alter der Elektroautos steigt auch die Zahl der E-Auto-Pannen“, hieß es in den ADAC-Mitteilungen. Bundesweit gab es 50.445 Einsätze für reine Elektroautos, ein Anstieg um 15 Prozent; in der Hälfte der Fälle war die Batterie defekt.
Auch Fahrradpannen nahmen um 15 Prozent auf 19.455 Fälle zu, bei 72 Prozent durch platte Reifen. In Sachsen-Anhalt waren es 274, in Hessen 1.419 und in Sachsen 550 Fälle. Der Pannenhilfeservice für Fahrräder und E-Bikes gilt seit Sommer 2022 rund um die Uhr, wo die Einsatzfahrzeuge hinkommen, wie ADAC-Sprecher Oliver Reidegeld erklärte.
In Sachsen war August der Pannenmonat mit den meisten Einsätzen, der 17. Februar 2025 der Tag mit den höchsten Notrufen. Über 70 Prozent der Hilfen in Sachsen erfolgten innerhalb einer Stunde.