Illustration of Germany's minimal 2025 CO2 emissions decline, Minister Schneider presenting data amid opposition protests warning of EU fines.
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Deutschlands klimabilanz 2025 zeigt stagnierenden emissionsrückgang

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Der Treibhausgasausstoß in Deutschland ist 2025 nur um 0,1 Prozent auf 649 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente gesunken, was den kleinsten Rückgang seit vier Jahren darstellt. Oppositionsparteien wie Grüne und Linke kritisieren die Bundesregierung für Versäumnisse und warnen vor EU-Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Umweltminister Carsten Schneider betont Fortschritte, fordert aber einen Push.

Die neueste Klimabilanz des Umweltbundesamts (UBA) für 2025 offenbart eine Verlangsamung beim Rückgang der Treibhausgasemissionen. Der Ausstoß sank im Vergleich zum Vorjahr um knapp eine Million Tonnen auf 649 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente, was einem Rückgang von 0,1 Prozent entspricht. Dieser minimale Rückgang wird hauptsächlich auf die Konjunkturflaute zurückgeführt und ist der kleinste seit vier Jahren. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) kommentierte bei der Vorstellung am Samstag: „Das ist natürlich nicht der Klimaschutz, den ich möchte.“ Dennoch sieht er Positives: Deutschland hat seit 1990 rund 48 Prozent der Emissionen reduziert, und die Nachfrage nach Elektroautos sowie Wärmepumpen ist gestiegen. „Doch bei den Emissionen waren die Fortschritte zu langsam“, so Schneider. UBA-Präsident Dirk Messner unterstrich: „Wir brauchen einen Push.“ Besonders besorgniserregend sind die Sektoren Verkehr und Gebäude, wo die Emissionen im Vergleich zum Vorjahr zunahmen – im Gebäude-Sektor erstmals seit fünf Jahren. Eine positive Entwicklung zeigt der Wald, der wieder mehr CO₂ aufnimmt als emittiert. Insgesamt liegen die Emissionen unter dem Ziel des Klimaschutzgesetzes für 2025, und das 65-Prozent-Ziel bis 2030 sei noch erreichbar, erfordere aber zusätzliche Maßnahmen. Die Deutsche Umwelthilfe warnt vor einer drohenden Verfehlung von 255 Millionen Tonnen CO₂ bis 2030 außerhalb des Emissionshandels, was EU-Strafzahlungen in Milliardenhöhe nach sich ziehen könnte. Die Denkfabrik Agora Energiewende schätzt im schlimmsten Fall 34 Milliarden Euro bis 2030. Grünen-Fraktionsvize Julia Verlinden nannte die Zahlen „ein letztes Warnsignal“ und forderte eine „radikale Kehrtwende“. Sie kritisierte Pläne wie das Ausbremsen des Ausbaus erneuerbarer Energien und den Stopp der Solardachvergütung. Linken-Fraktionsvize Luigi Pantisano sprach von einer „verheerenden Entwicklung“ und einer „Rolle rückwärts“ hin zu fossilen Energien. Schneider plant Ende des Monats ein Klimaschutzprogramm, um gegenzusteuern. Im Jahr 2025 wurden erstmals mehr Wärmepumpen (gut 300.000) als Gasheizungen installiert, und Elektroautos machten knapp ein Fünftel der Neuzulassungen aus.

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