Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr halbiert und erwartet nun nur noch 0,5 Prozent Wachstum. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stellte die Zahlen in Berlin vor. Ohne staatliche Impulse würde die Wirtschaft stagnieren.
In Berlin stellte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Mittwoch zusammen mit Chefökonom Benjamin Weigert die neue Konjunkturprognose der Bundesregierung auf einer Bundespressekonferenz vor. Die Prognose sieht für das laufende Jahr ein Wachstum von 0,5 Prozent vor, was eine Halbierung der vorherigen Erwartungen bedeutet.
Weigert betonte: „Wenn wir gar keine Impulse hätten, hätten wir auch keine Impulse.“ Dies verweist auf den Fiskalimpuls durch höhere Staatsausgaben und einen positiven Kalendereffekt, die das schwache Wachstum ermöglichen.
Der Privatsektor zeigt kaum Dynamik: Konsum und Investitionen steigen minimal, der Außenhandel wirkt negativ. Der Fiskalimpuls gleicht das Minus beim Außenhandel aus und verhindert eine Stagnation.