HDE-Konsumbarometer fällt auf Tiefststand seit 2024

Das HDE-Konsumbarometer ist im April auf 94,85 Punkte abgerutscht, den tiefsten Wert seit Februar 2024. Verbraucher erwarten steigende Preise und Zinsen, was den privaten Konsum belastet. Der Einbruch wird auf den Iran-Krieg und höhere Energiepreise zurückgeführt.

Düsseldorf. Deutschlands Verbraucher haben ihre Konjunkturerwartungen schlagartig verschlechtert, wie das monatlich vom Handelsblatt Research Institute für den Handelsverband HDE berechnete Konsumbarometer zeigt. Die Indexzahl von 94,85 Punkten markiert den geringsten Stand seit Februar 2024. Auch die Einschätzung zur Einkommensentwicklung ist negativ.

Die Sparneigung sinkt, da Haushalte höhere Energiekosten decken, indem sie weniger zurücklegen. Die repräsentative Umfrage umfasst rund 1600 Haushalte. Verbraucher rechnen mit Preis- und Zinssteigerungen, was den Konsum dämpft.

Auslöser des Stimmungseinbruchs sind die durch den Iran-Krieg bedingten Energiepreisanstiege. Seit Ende Februar, als die USA und Israel den Iran angriffen, ist Diesel um gut 50 Cent teurer und Super um rund 30 Cent.

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