Spritpreise steigen trotz Tankrabatt wieder an

Trotz des Tankrabatts sind die Spritpreise in Deutschland nach einem anfänglichen Rückgang wieder gestiegen. ADAC und Bundeskartellamt kritisieren, dass die Steuersenkung von 17 Cent pro Liter nicht vollständig an Verbraucher weitergegeben wird. Mineralölkonzerne und Verbände bestreiten dies.

Der Tankrabatt trat am 1. Mai 2026 in Kraft und senkt die Energiesteuer um knapp 17 Cent pro Liter für ab diesem Datum gelieferten Kraftstoff. Am ersten Tag fiel Super E10 bundesweit im Durchschnitt auf 1,99 Euro pro Liter, wie das Bundeskartellamt um 10:14 Uhr meldete. Bis kurz vor Mittag sank der Preis sogar auf 1,981 Euro, sprang dann aber auf 2,099 Euro. Diesel kostete um 11:45 Uhr 2,063 Euro und stieg nach Mittag auf 2,193 Euro.

Am Sonntag lagen die Tagesdurchschnittspreise nur 10 bis 11 Cent unter denen vom 30. April (Super E10: 2,126 Euro, Diesel: 2,215 Euro). Der ADAC zieht daraus den Schluss: »Die Entwicklung geht in eine falsche Richtung.« Eine Sprecherin kritisierte: »Die Mineralölkonzerne erneut Preise anheben, ohne dass dies durch einen steigenden Rohölpreis gerechtfertigt wäre.«

Das Bundeskartellamt betonte, die Steuersenkung solle Verbraucher entlasten. Präsident Andreas Mundt sagte: »Die Mineralölkonzerne sind allenfalls Treuhänder dieser Entlastung, sie ist nicht für sie bestimmt. Sie muss bei den Kunden ankommen.« Das Bundesfinanzministerium erwartet eine Weitergabe und wird dies beobachten.

Die Mineralölwirtschaft widerspricht. Der Verband Fuels und Energie erklärte: »Gemessen an den Tankstellenpreisen am 30. April wird der Tankrabatt von den Markentankstellen voll weitergegeben.« Weltmarktpreise seien gestiegen wegen des Konflikts am Persischen Golf. Der Tankstellenverband bft sieht Preisschwankungen als »übliches Marktphänomen« und bemerkt, der Rabatt wirke verzögert.

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