Bundesumweltminister Carsten Schneider ist zu einem dreitägigen Besuch in China. In Peking trifft er den chinesischen Umweltminister und weitere Regierungsvertreter zu Gesprächen über Umwelt- und Klimapolitik. Schneider möchte Entwicklungen im Emissionshandel, sauberen Technologien und der Dekarbonisierung der Wirtschaft kennenlernen.
Bundesumweltminister Carsten Schneider ist am Montag, den 30. März 2026, in Peking eingetroffen, um mit chinesischen Amtskollegen über Umwelt- und Klimaschutzthemen zu sprechen. Der dreitägige Besuch umfasst Gespräche mit dem chinesischen Umweltminister und weiteren Vertretern der Regierung.
Schneider interessiert sich besonders für aktuelle Fortschritte im Emissionshandel, sauberen Technologien sowie der Dekarbonisierung der Wirtschaft. „China und Deutschland haben in diesen Bereichen viele gemeinsame Interessen. Im Kampf gegen den Klimawandel sind wir in erster Linie Partner. Wir sind auch Konkurrenten bei der technologischen Führung in Zukunftsindustrien. Es ist entscheidend, dass dieser Wettbewerb fair bleibt“, sagte Schneider.
China gilt als größter CO₂-Emittent und Plastikproduzent weltweit und besitzt eine der größten Biodiversitäten. Im Jahr 2025 machten saubere Technologien wie Elektrofahrzeuge, Solarenergie und Speichersysteme mehr als elf Prozent des chinesischen BIP aus, was zeigt, dass der Clean-Tech-Sektor Wachstum antreibt.