Afrika führt bei der Regulierung digitaler Assets gegen Finanzkriminalität

Afrikanische Nationen wie Kenia und Ghana haben neue Gesetze erlassen, um Anbieter von virtuellen Asset-Diensten zu regulieren und den steigenden Risiken von Finanzkriminalität in der digitalen Wirtschaft entgegenzuwirken. Diese Rahmenbedingungen zielen darauf ab, Innovation mit Schutzmaßnahmen gegen Geldwäsche und Betrug auszugleichen. Die Maßnahmen erfolgen, während globale Kryptowährungsdiebstähle jährlich 2 Milliarden Dollar übersteigen.

Das digitale Finanzlandschaft hat sich in den letzten zehn Jahren zunehmend vernetzt, was Bequemlichkeit bringt, aber auch erhöhte Risiken durch Finanzkriminalität wie Geldwäsche und Cyberbetrug. Kriminelle nutzen Lücken in der Aufsicht, insbesondere bei digitalen Assets wie Kryptowährungen, von denen über 2,17 Milliarden Dollar aus Diensten gestohlen wurden, laut einem Chainalysis-Bericht von Juli 2025. Diese Vorfälle betreffen Individuen und Unternehmen, von Familien, die Ersparnisse durch Betrug verlieren, bis zu Startups mit Liquiditätskrisen. Als Reaktion ergreifen afrikanische Länder proaktive Schritte. Kenia hat im November 2025 sein Virtual Asset Service Providers Bill formalisiert, das Lizenzanforderungen, Compliance-Standards und aufsichtsrechtliche Überwachung für Virtual Asset Service Providers (VASPs) festlegt. Das Gesetz berücksichtigte Beiträge von Branchenakteuren wie Yellow Card, um starke Anti-Geldwäsche (AML)- und Anti-Terrorismusfinanzierungsmaßnahmen (CTF) zu gewährleisten, während Innovation gefördert wird. Ghana folgte mit seinem Virtual Asset Service Providers Bill 2025, das Ende Dezember 2025 präsidentielle Zustimmung erhielt. Dieses Gesetz legalisiert und reguliert Kryptowährungsaktivitäten, die zuvor in einer rechtlichen Grauzone operierten. Die Aufsicht obliegt der Zentralbank, der Wertpapieraufsicht und der Finanzintelligence-Einheit, um Transaktionen zu überwachen, Identitätsprüfungen durchzusetzen und illegale Flüsse zu stoppen. Wie Japhet Gana, Group Head of Transaction Risk & Financial Crimes bei Yellow Card, betont: „Regulierung, die Finanzkriminalität direkt angeht, erstickt Innovation nicht – sie ermöglicht sie, indem sie Angst beseitigt und eine Basis des Vertrauens schafft.“ Yellow Card, das in 20 afrikanischen Ländern unter 34 Märkten tätig ist, betont robuste Identitätsprüfung und Transaktionsüberwachung, um sichere Systeme aufzubauen. Diese Rahmenbedingungen schaffen eine „sichere Zone“ für digitale Assets und fördern wirtschaftliche Inklusion in Schwellenmärkten ohne die übermächtige Angst vor Betrug. Durch Priorisierung von Transparenz und Durchsetzung positionieren Kenia und Ghana Afrika als Führer beim Ausgleich von digitalem Finanzwachstum und finanzieller Integrität.

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