Die Zentralbank Äthiopiens hat einen Entwurf einer Strategie vorgestellt, um digitale Zahlungen zu fördern, indem Gebührentransparenz vorgeschrieben und Gebühren für kleine Transaktionen gesenkt werden. Beamte führen die anhaltende Abhängigkeit von Bargeld auf versteckte Kosten zurück, trotz wachsender Nutzung digitaler Konten. Das Vorhaben soll digitale Optionen für Millionen zugänglicher machen.
Am 13. Dezember 2025 veröffentlichten Zentralbank-Beamte in Äthiopien einen Entwurf einer Strategie für digitale Zahlungen, die den Übergang vom Bargeld beschleunigen soll. Der Plan verpflichtet Zahlungsanbieter, alle Gebühren klar über USSD-Menüs offenzulegen, um Beschwerden über undurchsichtige Preise zu adressieren, die Nutzer abschrecken.
Die Strategie zielt speziell auf starke Reduzierungen der Gebühren für Niedrigwertüberweisungen und Peer-to-Peer-Zahlungen ab, die Beamte als essenziell für das Durchbrechen der Bargeldgewohnheit betrachten. Sie weisen darauf hin, dass versteckte Kosten Millionen von physischer Währung abhängig halten, obwohl die Zahl digitaler Konten im Land deutlich gestiegen ist.
Bezawit Huluager, Mitarbeiterin der Zeitschrift Fortune, berichtete über die Initiative und hob ihr Potenzial zur Veränderung alltäglicher Transaktionen hervor. Durch die Förderung von Bezahlbarkeit und Transparenz hofft die Zentralbank auf eine breitere digitale Adoption, obwohl Umsetzungsdetails noch geprüft werden. Diese Anstrengung spiegelt breitere wirtschaftliche Ziele in Äthiopien wider, finanzielle Dienstleistungen inmitten der Ausweitung des Zugangs zu mobiler Technologie zu modernisieren.