Al-Sisi fordert einheitlichen religiösen Diskurs zur Bekämpfung des Extremismus und Modernisierung der Öffentlichkeitsarbeit

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi forderte am Montag die Entwicklung eines einheitlichen und aufgeklärten religiösen Diskurses auf, um Extremismus zu bekämpfen und die islamische Öffentlichkeitsarbeit an die digitale Ära anzupassen, während Kairo hochrangige islamische Funktionäre und Gelehrte zu einer internationalen Konferenz beherbergte. Al-Sisi betonte, dass der Islam ein lebendiger Glaube ist, der sich mit dem Leben auseinandersetzt und mit modernen Entwicklungen Schritt hält.

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi empfing Minister, Großmuftis, Leiter islamischer Räte und Institutionen sowie führende Gelehrte, die an der 36. Internationalen Konferenz des Obersten Rates für Islamische Angelegenheiten teilnahmen, die am 19. und 20. Januar stattfand. Er bezeichnete die Konferenz als entscheidenden Moment, der als Brücke zwischen tief verwurzelten islamischen Werten und den Realitäten einer rasch sich entwickelnden digitalen Zukunft dient. »Der Aufbau von Nationen beginnt mit dem Aufbau von Menschen«, sagte Al-Sisi und hob hervor, dass der Fokus Ägyptens auf die menschliche Entwicklung ein zentraler Pfeiler der Staatsrichtlinie sei, um eine aufgeklärte Generation vorzubereiten, die in der Lage ist, zeitgenössische Herausforderungen zu bewältigen und zur nationalen Entwicklung beizutragen. In seiner Darstellung der ägyptischen Vision für den religiösen Diskurs betonte der Präsident die Notwendigkeit, zu verhindern, dass die Religion von extremistischen Gruppen ausgenutzt wird, die den Glauben in Gewalt, Blutvergießen und Zerstörung verzerren, was auch Individuen zum Atheismus treiben könnte. Er rief die Religionsgelehrten auf, eine führende Rolle bei der Bekämpfung extremistischer und terroristischer Ideologien zu übernehmen, insbesondere auf digitalen Plattformen und sozialen Medien, und drängte darauf, die religiöse Botschaft zu modernisieren, um Aufbau, Sicherheit und den Schutz der Nationen zu fördern. Al-Sisi hob auch die Bedeutung einer sorgfältigen Auswahl, Ausbildung und kontinuierlichen Bewertung von Predigern hervor und stellte sicher, dass sie angemessene Lebensstandards und eine breite kulturelle Basis genießen. Moscheen, fügte er hinzu, sollten als integrierte religiöse, bildende und gemeinschaftliche Institutionen betrieben werden. In seiner Schlussbotschaft forderte der Präsident einen umfassenden und verantwortungsvollen religiösen Diskurs, der Extremismus und Terrorismus bekämpft, Nationen schützt und die Entwicklung unterstützt. Bei einem interaktiven Dialog mit den Teilnehmern betonten Al-Sisi und die Beamten die Förderung der Mäßigung, den Kampf gegen Extremismus und die Stärkung der Stellung der islamischen Welt und unterstrichen die Führungsrolle Ägyptens sowie die prominente Position von Al-Azhar in der arabischen und islamischen Welt.

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