Allianz fordert stärkere Durchsetzung der Alkoholpolitik

Die Southern African Alcohol Policy Alliance South Africa hat die Regierung nach einer Sensibilisierungskampagne in Mpumalanga dazu aufgerufen, bestehende Richtlinien zur Alkoholkontrolle umzusetzen.

Die Organisation arbeitete mit traditionellen Führungspersönlichkeiten zusammen, um die Kampagne "Community Alcohol Conservation" in Nkomazi unter der Mawewe Tribal Authority durchzuführen. Dabei wurde hervorgehoben, dass die schwache Umsetzung nationaler Pläne zu anhaltenden alkoholbedingten Schäden beiträgt.

Die Kampagnendirektorin Nomcebo Dlamini stellte fest, dass Südafrika die SAFER-Initiative oder den globalen Aktionsplan für Alkohol noch nicht in die Praxis umgesetzt hat. Sie erklärte, dass der nationale Drogenmasterplan zwar ein Kapitel über Alkohol enthalte, dies jedoch Maßnahmen auf Gemeindeebene erfordere.

Der stellvertretende Vorsitzende des National House of Traditional and Khoisan Leaders, Langa Mavuso, forderte eine strengere Regulierung von Schanklizenzen für Tavernen und Shebeens. Er betonte, dass solche Lokale nicht in der Nähe von Schulen oder Kirchen angesiedelt sein sollten.

Die Allianz erklärte, dass der Alkoholmissbrauch nach wie vor hoch sei, insbesondere bei jungen Menschen, und dass täglich 100 Menschen an den Folgen von Alkoholkonsum sterben.

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