Gautengs Ministerin fordert gemeinsame Anstrengungen beim Kinderschutz

Die Ministerin für soziale Entwicklung der Provinz Gauteng, Nomantu Nkomo-Ralehoko, forderte am 31. Mai 2026 während eines Marsches zum Verfassungsgericht in Johannesburg die Regierung, die Gemeinden und die Zivilgesellschaft dazu auf, beim Thema Kinderschutz enger zusammenzuarbeiten.

Der Marsch war Teil der Woche zum Schutz von Kindern und wurde von Kindern, NGOs und religiösen Gruppen besucht. Die Teilnehmer machten auf Probleme wie Missbrauch, gesetzliche Vergewaltigung und Sicherheitsbedenken aufmerksam.

Nkomo-Ralehoko erklärte, dass ihr Ministerium mit Organisationen zusammenarbeite, um missbrauchte Kinder in sicheren Unterkünften unterzubringen und zu betreuen. Sie betonte, dass gemeinnützige Organisationen als verlängerter Arm des Ministeriums fungieren und forderte eine engere Anbindung an Gesundheitseinrichtungen.

Dr. Shaheda Omar von der Teddy Bear Foundation sagte, dass eine stärkere sektorübergreifende Koordination notwendig sei, um die Justizverfahren zu beschleunigen. Sie fügte hinzu, dass der Justizminister das nationale Sexualstraftäterregister überprüfen solle, um die Urteilsfindung einheitlicher zu gestalten.

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