Argentin erhält Auszeichnung für Demontage eines Wilderei- und Schmugglerrings

Der Argentinier Emiliano Villegas erhält den internationalen Clark Bavin Award für seine Schlüsselrolle beim Demontage eines Netzwerks für Wilderei und Tierhandel. Die Zeremonie ist für den 5. Dezember in Samarkand, Usbekistan, während der CITES COP20 geplant. Seine Bemühungen schützten bedrohte Arten im Gran Chaco Südamerikas.

Emiliano Villegas, operativer Koordinator des Fauna-Bereichs in der Umweltkontrollbrigade unter dem Nationalen Sekretariat für Umwelt, wurde für die Demontage von Caza & Safaris geehrt, die von Jorge Noya geleitet wurde. Das Unternehmen bewarb illegalen Jagdtourismus, der auf bedrohte Arten abzielte, und operierte in Argentinien, Paraguay, Brasilien und Bolivien.

Operationen im Jahr 2023, geleitet von der Bundesjustiz und der Bundesstaatsanwaltschaft Nr. 1 in Lomas de Zamora, beschlagnahmten 44 Schusswaffen, 12 Fahrzeuge und fast 8.000 Gegenstände, darunter Präparate, Hörner und Jaguarfelle — eine Art, die 2001 zum Nationalen Naturdenkmal erklärt wurde. Die Untersuchung umfasste eine Zusammenarbeit mit Freeland International, deren Direktorin Juliana Machado Ferreira Villegas nominierte.

Der Clark Bavin Award würdigt Bemühungen gegen Umweltkriminalität und illegalen Wildhandel und wird bei der Konvention über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten wildlebender Tiere und Pflanzen (CITES COP20) verliehen, einem wichtigen globalen Gipfel für den Naturschutz.

Candela Nassi, Nationale Direktorin für Umweltbewertung und -kontrolle, erklärte: „Diese Anerkennung spiegelt auch die anhaltende Arbeit und Professionalität des gesamten Teams der Umweltkontrollbrigade wider, dessen Bemühungen maßgeblich zur Biodiversitätsschutz und Stärkung der Umweltkontrolle im ganzen Land beitragen.“ Sie fügte hinzu: „Ihre koordinierte Arbeit mit nationalen und internationalen Institutionen exemplifiziert den Wert des öffentlichen Dienstes und das Engagement für den Schutz der Wildtiere“.

Der Fall erregte weltweite Aufmerksamkeit aufgrund der Größe des Netzwerks und der Bedrohung für bedrohte Arten in der Gran-Chaco-Region.

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