Ariana Grande hat vor einem Gericht in Los Angeles Klage gegen anonyme Hacker eingereicht, denen der Diebstahl von unveröffentlichter Musik, Fotos und Videos vorgeworfen wird. Die Klage zielt darauf ab, die Identität der Verantwortlichen hinter jahrelangen Datenlecks aufzudecken.
Die Grammy-Preisträgerin reichte die Klage am Montag gegen die als John Doe geführten Beklagten ein. Sie wirft den Hackern vor, ihre Fotografen und Produzenten ins Visier genommen, Materialien darunter 45 Songs im Jahr 2023 und Hunderte weitere seit 2011 gestohlen und diese im Darknet verkauft zu haben. Grande beschuldigt die Hacker der Verletzung der Privatsphäre, des Verstoßes gegen kalifornische Computer-Hacking-Gesetze sowie der unrechtmäßigen Aneignung. Ihre Anwälte erklärten, das Verfahren ziele darauf ab, die Identitäten durch Vorladungen offenzulegen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. In einem Interview im Jahr 2024 äußerte sich Grande zu früheren Lecks und sagte über einen gestohlenen Song: "Ich sehe euch im Gefängnis, wortwörtlich." Ein Vertreter betonte, die Klage solle als Abschreckung für ähnliche Taten gegen Künstler dienen.