UFC-Leichtgewichts-Anwärter Arman Tsarukyan hat nach seinem umstrittenen Ringer-Sieg und der Nachkampf-Rauferei mit Georgio Poullas bei RAF 6 seine Handlungen in einem Interview in The Ariel Helwani Show verteidigt. Er warf Poullas vor, den Vorfall durch wiederholte Fouls provoziert zu haben, und betonte, Zurückhaltung während des Kampfes gezeigt zu haben.
Der Krawall brach unmittelbar nach Tsarukyans Punktesieg über Poullas am 28. Februar 2026 im Mullett Arena in Tempe, Arizona, während Real American Freestyle 6 aus, wie in früherer Berichterstattung detailliert. Tsarukyan behauptete, Poullas habe während des Acht-Runden-Kampfs mehrere Fouls begangen, einschließlich Schläge, Ohrfeigen, versuchter Augenstiche und Fingerbruchsversuche. Trotz Schiedsrichterwarnungen und Punktabzügen wurde Poullas nicht disqualifiziert. Tsarukyan erklärte in dem Interview vom 2. März seine Reaktion nach dem Pfiff: „Ich habe sechs Minuten gewartet. Er hat mich sechs Minuten lang geschlagen. Das ist nicht meine Schuld. Jetzt steht jeder auf meiner Seite.“ Er betonte die Einhaltung von Ringernormen und erwartete keine UFC-Strafe, indem er auf vergangene Vorfälle wie den Kopfstoß gegen Dan Hooker und einen Fan-Zusammenstoß bei UFC 300 als Beweis für Resilienz verwies. UFC-Mittelgewichtsmeister Khamzat Chimaev rief Tsarukyan sofort an und scherzte: „Bro, soll ich vorbeifliegen? Warum hast du mich nicht eingeladen? Wenn es eine Prügelei gibt, lädst du mich nie ein! Ich muss dabei sein!“ Mitkämpfer Merab Dvalishvili unterstützte Tsarukyan in der Sendung: „Ich denke, Georgio hat das angefangen; er hat zu viel gemacht.“ RAF-Beamte äußerten Enttäuschung, verhängten aber keine Disziplin. Tsarukyan lobte die Gastfreundschaft der Promotion, lehnte ein Ringer-Rematch ab und schlug stattdessen einen Straßenkampf oder MMA-Bout vor. Er plant, UFC 326 am 8. März beizuwohnen, ohne Rückmeldung von UFC-Beamten.