Drei Tage nachdem die UFC die aus sechs Kämpfen bestehende Freedom 250-Karte für ihr historisches White-House-Event am 14. Juni 2026 angekündigt hat – mit Ilia Topuria gegen Justin Gaethje in der Hauptveranstaltung und Alex Pereira gegen Ciryl Gane in der Co-Main – haben die Reaktionen zugenommen. Kämpfer wie Jon Jones und Colby Covington klagten über Auslassungen und Matchmaking-Mängel, während Ronda Rousey und Jake Paul die UFC-Gehälter nach einem großen TV-Deal kritisierten, was breitere Unzufriedenheit schürte, trotz Lob für die Titelkämpfe.
Wie in der vorherigen Berichterstattung zur Ankündigung der UFC Freedom 250 detailliert, umfasst die aus sechs Kämpfen bestehende Karte die Titelvereinigung im Leichtgewicht (Topuria vs. Gaethje), den Interimschwergewichttitel (Pereira vs. Gane) sowie Diego Lopes vs. Steve Garcia, Bo Nickal vs. Kyle Daukaus, Mauricio Ruffy vs. Michael Chandler und Sean O'Malley vs. Aiemann Zahabi. MMA-Medienreaktionen reichen von Noten A bis C. Alexander K. Lee von MMA Fighting nannte sie „überpromissiert und untererfüllt“, aber dennoch „eine tolle Karte mit zwei spannenden Titelkämpfen“. Mike Heck sagte, die Fans seien „pissed off, und die UFC interessiert das nicht“, und Jed Meshew bezeichnete sie als „tief, tief enttäuschend“ gegenüber dem historischen Hype. Kamaru Usman kritisierte den fehlenden Respekt gegenüber Gaethje, dem Underdog mit +350: „Das ist verrückt, diese Quoten... Ich spüre einfach den Respektmangel.“ Trump-Anhänger Colby Covington attackierte die „piss-poor“ Karte wegen fehlender Top-US-Kämpfer und seines eigenen Platzes. Jon Jones, kürzlich aus dem Ruhestand zurückgekehrt und trotz Lobbying übergangen, forderte nach einem „lowballed“ Angebot die Vertragsfreigabe; Dana White beharrte darauf, dass Jones wegen Hüftproblemen nie in Betracht gezogen wurde. Ilia Topuria behauptete, Islam Makhachev habe sich wegen einer Verletzung aus einem potenziellen Duell gedrückt, worauf Makhachev konterte, Topuria sei „abgehauen“. Die Kontroverse erstreckte sich auf die Vergütung: Ronda Rousey argumentierte nach dem 7,7-Milliarden-Dollar-Paramount-Deal der UFC: „Es gibt keinen Grund, warum sie ihren Athleten nicht mindestens einen Lebensunterhalt zahlen können.“ Jake Paul verkündete: „Ich glaube, die UFC stirbt, und MVP ist hier, um die Macht zu übernehmen.“ Trotz des Backlashs halten das Aktionspotenzial der Karte und der beispiellose Veranstaltungsort die Begeisterung am Leben.