UFC erwägt Alex Pereira gegen Jon Jones als Main Event für die UFC-White-House-Karte. Ariel Helwani berichtet von Gesprächen über den Kampf, potenziell um den Heavyweight-Titel, obwohl der Schwung gering ist. Das Event markiert den 250. Jahrestag der Gründung der USA.
Das UFC-White-House-Event, geplant für den 14. Juni 2026 auf dem South Lawn in Washington, D.C., gedenkt des 250. Jahrestags der Gründung der USA. Laut Ariel Helwani gab es Gespräche darüber, Alex Pereira gegen Jon Jones im Main Event zu setzen, möglicherweise um eine vakante oder interime Heavyweight-Meisterschaft. Pereira hat kürzlich seinen Light-Heavyweight-Titel niedergelegt, nachdem er Magomed Ankalaev in etwas über einer Minute bei UFC 320 ausgeknockt hatte. Dieser Schritt erlaubt ihm, nach Heavyweight-Gold zu streben, wo ein Sieg ihn zum ersten UFC-Kämpfer machen würde, der Titel in drei Divisionen gewinnt. Helwani bemerkte: „Alex Pereira ist nicht mehr der Light-Heavyweight-Champion, und ich kann euch hier und jetzt sagen, dass es Gespräche über einen Kampf gegen Jon Jones gegeben hat. Und es gab Gespräche über einen Kampf gegen Jon Jones auf der White-House-Karte.“ Allerdings fügte Helwani hinzu, dass der Kampf nicht garantiert sei: „Jon Jones auf der White-House-Karte ist nicht tot, aber ich kann euch sagen, dass ich momentan nicht viel positiven Schwung in diese Richtung spüre.“ Falls Pereira vs. Jones nicht zustande kommt, deuten Gespräche auf Pereira gegen Ciryl Gane für einen interimen Heavyweight-Titel hin. Das Ergebnis hängt vom Champion Tom Aspinall ab, der seit einem No-Contest mit Gane bei UFC 321 im Oktober durch Augenprobleme ausfällt. Jon Jones hat Interesse bekundet, beim Event vor US-Präsident Donald Trump anzutreten, nachdem er eine kurze Pause beendet hat. UFC-CEO Dana White zeigte Bedenken bezüglich Jones’ Beteiligung und bevorzugte zuvor, dass Pereira im Light Heavyweight bleibt, doch seine Haltung hat sich gelockert. Der vakante Light-Heavyweight-Titel wird von Carlos Ulberg und Jiri Prochazka bei UFC 327 am 11. April in Miami ausgefochten. Prochazka reagierte begeistert auf Instagram: „Hier sind wir. Der Moment, auf den ich gebetet habe... Lass uns Ulberg jagen.“ Andere Kämpfer beäugen Plätze auf der Karte. Colby Covington forderte ein Duell mit Paddy Pimblett, rahmt es als „UK vs. Amerikaner“ zum Jubiläum. Conor McGregor ist unwahrscheinlich, Helwani sieht größere Chancen bei der International Fight Week am 11. Juli in Las Vegas. Dana White plant, die Karte bald anzukündigen.