Die ATP hat ihre jährlichen Beiträge zum Spieler-Rentenplan für das Jahr 2025 auf 28 Millionen Dollar angehoben, nach 26,3 Millionen Dollar im Jahr 2024. Das Programm umfasst nun jährlich bis zu 300 Spieler, gegenüber zuvor 165. Diese Erweiterung folgt auf ein im vergangenen Jahr eingeführtes gestaffeltes Anspruchssystem.
Der ATP Player Pension Plan, der 1990 eingeführt wurde, um Spielern finanzielle Stabilität nach dem Ruhestand zu bieten, verzeichnet ein stetiges Wachstum. Für 2025 erreichen die Beiträge einen Rekordwert von 28 Millionen Dollar und übertreffen damit den bisherigen Höchststand von 27,7 Millionen Dollar aus dem Jahr 2022. Der Fonds umfasst mittlerweile insgesamt fast 400 Millionen Dollar, wobei mehr als 1.000 Spieler anspruchsberechtigt sind. Ein Rückgang auf 18,7 Millionen Dollar im Jahr 2023 wurde 2024 durch einen Anstieg auf 26,3 Millionen Dollar wieder ausgeglichen. Ein Großteil der Finanzierung stammt aus Dateneinnahmen, die zwischen Spielern und Turnieren geteilt werden und durch Tennis Data Innovations (TDI) als Teil der OneVision-Strategie gesteigert wurden. Die Anspruchsberechtigung gliedert sich in zwei Stufen. Stufe 1 umfasst die Top-150-Einzelspieler mit mindestens vier ATP-Hauptfeldteilnahmen sowie die Top-50-Doppelspieler mit 10 ATP-Turnieren, was insgesamt 200 Spielern zugutekommt, die jährlich 129.550 Dollar erhalten. Stufe 2 beinhaltet die nächsten 100 Einzelspieler mit acht Hauptfeldteilnahmen auf ATP- und Challenger-Ebene, die jeweils 20.000 Dollar pro Jahr erhalten. Spieler benötigen drei Jahre Betriebszugehörigkeit für Auszahlungen und fünf für volle Leistungen. ATP-Chairman Andrea Gaudenzi betonte die Rolle von OneVision-Initiativen wie TDI: „Wir hatten die Diskussion vor ein paar Jahren und sagten: ‚Schaut, es kommt offensichtlich mehr Geld aus all den Initiativen herein, die wir mit OneVision umgesetzt haben – TDI ist eine davon –, aber generell läuft es gut, das Geschäft läuft gut, wir können mehr Geld in die Rente einzahlen.‘ Und dann haben der ATP-Spielerrat und die Spielervertreter im Board gemeinsam die Entscheidung getroffen, auch die Anzahl der Spieler zu erhöhen, die von der Rente profitieren können“, so Gaudenzi. Diese Überarbeitung spiegelt das anhaltende Engagement der ATP für die langfristige Absicherung der Spieler wider.