Concerned mother examining pension documents amid symbols of rising costs for expanded mothers' pension benefits.
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Mütterrente kostet ab 2027 18,5 Milliarden Euro jährlich

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Die Mütterrente hat seit ihrer Einführung 2014 rund 119 Milliarden Euro gekostet und belastet derzeit die Rentenversicherung mit 13,5 Milliarden Euro pro Jahr. Ab 2027 soll eine Ausweitung um weitere sechs Monate die Kosten auf 18,5 Milliarden Euro steigern, finanziert aus Steuermitteln. Die Maßnahme gleicht Erziehungszeiten für Mütter vor und nach 1992 aus, stößt jedoch auf Kritik wegen des Drucks auf das Rentensystem.

Die Mütterrente wurde 2014 eingeführt, um die Erziehungsleistung älterer Frauen besser anzuerkennen, die vor 1992 Kinder zur Welt brachten. Zuvor wurden für diese Kinder nur ein Jahr Erziehungszeit angerechnet, im Gegensatz zu drei Jahren für nach 1992 geborene Kinder. Seitdem hat die Regelung rund 119 Milliarden Euro gekostet, wie Zahlen der Deutschen Rentenversicherung dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) zeigen.

2014 (Mütterrente I) stieg die Anrechnungszeit auf zwei Jahre, mit jährlichen Kosten von etwa sieben Milliarden Euro. 2019 (Mütterrente II) wurde sie auf zweieinhalb Jahre erhöht, was die Ausgaben auf über 12 Milliarden Euro trieb. Die kürzlich im Dezember 2023 vom Bundestag beschlossene Mütterrente III erweitert sie ab 2027 auf drei Jahre und führt zu einer vollständigen Gleichstellung. Die Einführung erfolgt 2027, rückwirkende Auszahlungen ab 2028, mit einer Erhöhung der Renten um etwa 20 Euro pro Kind und Monat.

Die zusätzlichen fünf Milliarden Euro jährlich sollen aus Steuermitteln kommen, sodass die Gesamtkosten auf 18,5 Milliarden Euro ansteigen. Die CSU hat dies als Wahlkampfversprechen durchgesetzt und im schwarz-roten Koalitionsvertrag verankert. Kritik kommt von jüngeren Politikern und Experten, die auf den finanziellen Druck durch die Alterung der Gesellschaft hinweisen. Der CDU-Wirtschaftsrat forderte kürzlich die Abschaffung. Die Grünen planen eine Verfassungsbeschwerde gegen den Haushalt 2025 und nennen die Ausweitung ein 'Wahlgeschenk'.

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