Elderly woman distressed by nursing home bill over 3200 euros monthly in Germany, with rising cost graph and empty savings.
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Pflegekosten im heim steigen auf über 3200 euro monatlich

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Die monatlichen Eigenanteile für Pflegeheime in Deutschland sind zum Jahresbeginn 2026 weiter gestiegen. Laut Daten der AOK und des vdek liegt der bundesweite Durchschnitt im ersten Jahr bei rund 3200 bis 3245 Euro. Versicherungsverbände fordern eine Reform, um die Belastung zu begrenzen.

Die Kosten für einen Platz in einem Pflegeheim belasten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zunehmend. Zwischen Juni und Dezember 2025 stieg der durchschnittliche Eigenanteil im ersten Aufenthaltsjahr um 112 Euro auf 3204 Euro monatlich, wie Zahlen des AOK-Bundesverbands zeigen. Unter Berücksichtigung der Pflegeversicherung beträgt der Gesamtkosten pro Monat erstmals über 5000 Euro, konkret 5033 Euro – ein Anstieg von 4715 Euro Ende 2024.

Der Verband der Ersatzkassen (vdek) meldet für Januar 2026 einen bundesweiten Schnitt von 3245 Euro im ersten Jahr, 137 Euro mehr als im Juli 2025 und 261 Euro höher als im Januar 2025. Regionale Unterschiede sind groß: Höchste Eigenanteile in Nordrhein-Westfalen mit 3528 Euro (AOK) bzw. Bremen mit 3637 Euro (vdek), niedrigste in Sachsen-Anhalt mit 2661 bzw. 2720 Euro. In Sachsen liegen die Kosten bei 2986 Euro (plus 266 Euro zum Vorjahr), in Hamburg bei 3284 Euro (plus 105 Euro seit Juli 2025), in Bayern bei 3196 Euro und in Niedersachsen bei 2903 Euro.

Die Eigenanteile umfassen Hotelkosten, Investitionen und Teile der Pflege. Mit zunehmender Aufenthaltsdauer sinken sie durch Zuschläge der Pflegeversicherung: Im zweiten Jahr auf 2914 Euro (AOK), im dritten auf 2528 Euro, ab dem vierten auf 2044 Euro. Die AOK-Chefin Carola Reimann fordert Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) auf, die geplante Pflegereform zu nutzen: „Im Rahmen der anstehenden Pflegereform muss an verschiedenen Schrauben gedreht werden, um die Eigenbeteiligung der Pflegebedürftigen in den vollstationären Einrichtungen wirksam zu begrenzen.“ Sie kritisiert, dass Bewohner Versäumnisse der Länder bei Investitionen ausgleichen, und verlangt, Ausbildungskosten herauszunehmen – eine Entlastung um eine Milliarde Euro.

Ähnlich appelliert vdek-Vorstandschefin Ulrike Elsner: „Wir fordern die Bundesländer auf, diese Kosten endlich zu übernehmen.“ In Niedersachsen schlägt Verbandschef Hanno Kummer vor, dass der Staat Gebäude- und Ausbildungskosten übernimmt, um über 600 Euro pro Monat zu sparen. Die schwarz-rote Koalition plant in diesem Jahr eine grundlegende Reform der Pflegefinanzierung.

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