Bürgergeld wird 2026 zur Grundsicherung für Arbeitssuchende

Ab dem 1. Juli 2026 soll das Bürgergeld in Deutschland in „Grundsicherung für Arbeitssuchende“ umbenannt werden. Die Regelsätze bleiben unverändert, doch es gibt strengere Regeln für Empfänger und Jobcenter. Ziel der Reform ist es, Arbeitsanreize zu stärken und Langzeitleistungsbeziehungen zu reduzieren.

Das Bürgergeld, das seit dem 1. Januar 2023 das Hartz IV-System ersetzt hat, durchläuft 2026 eine bedeutende Reform. Die Bundesregierung plant, die Leistung in „Grundsicherung für Arbeitssuchende“ umzubenennen, mit Änderungen, die ab dem 1. Juli 2026 gelten sollen. Die Regelsätze bleiben gleich: Alleinstehende und Alleinerziehende erhalten 563 Euro monatlich, Paare je 506 Euro, junge Erwachsene unter 25 Jahren im Elternhaus 451 Euro, Jugendliche von 14 bis 17 Jahren 471 Euro, Kinder von 6 bis 13 Jahren 390 Euro und Kleinkinder bis 5 Jahre 357 Euro. Kinder und Jugendliche in den Stufen 3 bis 6 bekommen zusätzlich 20 Euro Kindersofortzuschlag bis zur Einführung der Kindergrundsicherung.

Die Reform verschärft die Verpflichtungen der Empfänger gegenüber den Jobcentern, einschließlich einer höheren Mitwirkungspflicht. Bei Verstößen drohen schärfere Sanktionen: Bereits beim ersten Pflichtverstoß eine Kürzung um 30 Prozent der Leistungen, bei mehreren Verstößen sogar ein vollständiger Entzug, inklusive Unterkunfts- und Heizkosten. Karenzzeiten und großzügige Vermögensfreibeträge entfallen weitgehend; stattdessen gelten altersabhängige Schonvermögensgrenzen, und Erspartes muss schneller aufgebraucht werden. Jobcenter wenden strengere Regeln bei Wohn- und Heizkosten an, die bei Verletzungen gestrichen werden können.

Die Auszahlungen erfolgen monatlich am ersten Werktag, überwiesen Ende des Vormonats. Für Februar 2026 ist der 30. Januar geplant, wobei Termine je Jobcenter um ein bis zwei Tage variieren können. Ohne Konto ist eine Auszahlung per Scheck bei der Deutschen Post möglich, abzüglich Gebühren. Bei ausbleibenden Zahlungen sollten Betroffene ihr Jobcenter kontaktieren, da Gründe wie unbearbeitete Anträge oder falsche Daten vorliegen könnten.

Laut Bundesregierung soll die Reform Arbeitsanreize stärken, die Vermittlung in Jobs forcieren und die Zahl der Langzeitbezieher senken. Die Änderungen sind noch nicht offiziell beschlossen.

Verwandte Artikel

German Social Minister Bärbel Bas presents welfare reform proposals to reduce bureaucracy and digitize benefits.
Bild generiert von KI

Bundesregierung schlägt Reform des Sozialstaats vor

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Die schwarz-rote Koalition plant eine umfassende Modernisierung des Sozialsystems, um Bürokratie zu reduzieren und Prozesse zu digitalisieren. Eine Kommission mit Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen hat 26 Empfehlungen erarbeitet, die Bundessozialministerin Bärbel Bas am Dienstag vorstellt. Geplant sind weniger Behörden, zusammengeführte Leistungen und automatisches Kindergeld, ohne Kürzungen der Sozialhilfen.

Ab dem 1. Januar 2026 setzt Frankreich eine Reihe von Maßnahmen um, die persönliche Finanzen, Wohnen, Verkehr und Umwelt betreffen, inmitten des Fehlens eines verabschiedeten Staatshaushalts. Wichtige Anpassungen umfassen eine Erhöhung der Grundrenten um 0,9 Prozent, die Aussetzung des MaPrimeRénov’-Programms sowie Preiserhöhungen für Gas und Postpakete.

Von KI berichtet

Ab 2026 beeinflussen mehrere neue Gesetze die Haushaltfinanzen in Schweden. Reduzierte Mehrwertsteuer auf Lebensmittel und Tanzveranstaltungen, eine gestärkte Lohnsteuerabzug und Änderungen bei Zahnversorgung und Hypotheken sind Beispiele. Diese Regeln sollen die wirtschaftliche Belastung für viele erleichtern.

Die Spitzen von CDU, CSU und SPD haben im ersten Koalitionsausschuss des Jahres 2026 als „Jahr des Anpackens“ ausgerufen und einen Masterplan für mehr Resilienz präsentiert. Im Fokus steht der Schutz kritischer Infrastruktur nach einem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, dass Sicherheit vor Transparenz gehe.

Von KI berichtet

Die Superintendencia de Pensiones hat einen Anstieg der Universellen Garantierten Rente (PGU) um 3,45 % für Begünstigte unter 82 Jahren angekündigt, der sie ab dem 1. Februar 2026 auf 231.732 $ anhebt. Diese Anpassung basiert auf der IPC-Varianz 2025 und wirkt sich auch auf verwandte Rentenbeträge aus. Zudem wurden neue steuerpflichtige Obergrenzen für Rentenbeiträge ab Januar gemeldet.

Französische Abgeordnete begannen am 27. Oktober 2025 mit der Prüfung des Finanzierungsgesetzentwurfs für die Sozialversicherung 2026, inmitten von Spannungen über die Aussetzung der Rentenreform und drastische Sparmaßnahmen. Eine Regierungsänderung zur Erhöhung der Aufschlagsteuer auf große Unternehmen wurde angenommen, während die Debatte über die Zucman-Steuer verschoben wurde. Die Diskussionen werden umstritten werden, mit einem prognostizierten Defizit von 17,5 Milliarden Euro.

Von KI berichtet

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat einen Kompromiss zum Spargesetz für stabile Krankenkassenbeiträge erzielt. Das Gesetz von Gesundheitsministerin Nina Warken soll Erhöhungen der Zusatzbeiträge ab 2026 verhindern. Die Länder und der Bund erwarten eine Billigung am Freitag.

Mittwoch, 21. Januar 2026, 18:12 Uhr

Haushalt: Fiasko der Hochrentensteuer

Montag, 19. Januar 2026, 05:18 Uhr

Nachnamen M bis R erhalten Bienestar-Renten-Zahlungen vom 19. bis 23. Januar

Donnerstag, 15. Januar 2026, 05:55 Uhr

Neue E-Auto-Prämie gilt rückwirkend ab Jahreswechsel

Donnerstag, 15. Januar 2026, 04:00 Uhr

Deutschland fehlen 1,4 Millionen Mietwohnungen

Dienstag, 13. Januar 2026, 11:18 Uhr

Bärbel Bas fordert grundlegende Rentenreform

Mittwoch, 07. Januar 2026, 20:23 Uhr

Arbeitslosigkeit in Deutschland steigt im Dezember weiter

Donnerstag, 01. Januar 2026, 11:24 Uhr

Neue Leistungen treten in Chile für 2026 in Kraft

Mittwoch, 31. Dezember 2025, 18:13 Uhr

Positive nachrichten aus deutschland im jahr 2025

Mittwoch, 10. Dezember 2025, 12:03 Uhr

Koalitionsspitzen informieren über ergebnisse von beratungen

Donnerstag, 23. Oktober 2025, 07:52 Uhr

Aussetzung der Rentenreform wegen ihrer Finanzierung kritisiert

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen