Friedrich Merz criticizes Germany's high sick leave rates of 14.5 days per employee during a campaign speech in Bad Rappenau, with stats projected behind him.
Bild generiert von KI

Friedrich Merz kritisiert hohen krankenstand in Deutschland

Bild generiert von KI

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den hohen Krankenstand in Deutschland scharf kritisiert. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Bad Rappenau sprach er von durchschnittlich 14,5 Krankentagen pro Beschäftigtem und stellte die Notwendigkeit infrage. Die Krankenkasse AOK widerspricht jedoch der Annahme, dass telefonische Krankschreibungen dafür verantwortlich seien.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung der CDU in Bad Rappenau bei Heilbronn hat Bundeskanzler Friedrich Merz den aus seiner Sicht zu hohen Krankenstand in Deutschland angeprangert. Die Beschäftigten kämen im Schnitt auf 14,5 Krankentage pro Jahr, was fast drei Wochen ausmache, in denen sie aus Krankheitsgründen nicht arbeiten, sagte der CDU-Politiker. „Das sind fast drei Wochen, in denen die Menschen in Deutschland aus Krankheitsgründen nicht arbeiten. Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?“, fragte Merz.

Er forderte eine Diskussion darüber, wie Anreize geschaffen werden könnten, damit die Menschen ihrer Arbeit nachgingen. Als konkretes Beispiel nannte er die telefonische Krankschreibung, die seit 2021 möglich ist und von der Union abgeschafft werden soll. „Während der Coronazeit begründet richtig, heute immer noch?“, fragte der Kanzler. Er betonte, dass er dies mit dem Koalitionspartner SPD besprechen wolle. „Am Ende des Tages muss stehen, dass wir alle zusammen in dieser Bundesrepublik Deutschland eine höhere volkswirtschaftliche Leistung gemeinsam erreichen, als wir sie gegenwärtig erreichen“, so Merz.

Die AOK hält dagegen, dass die telefonische Krankschreibung nicht zu mehr Krankschreibungen führe. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte hätten diese nur in einem Bruchteil der Fälle abgerechnet. Stattdessen könne die Einführung der elektronischen Krankmeldung die Zahlen beeinflussen, da sie zu einer vollständigeren Erfassung der Fehlzeiten führe, hieß es in Analysen der Kasse.

Verwandte Artikel

Swedish Health Minister Elisabeth Lann chairs urgent crisis meeting on high sick leave in female-dominated healthcare sectors, with charts and stressed workers in background.
Bild generiert von KI

Gesundheitsministerin Lann beruft Krisentreffen wegen hoher Krankheitsausfälle

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Gesundheitsministerin Elisabeth Lann (KD) bezeichnet die hohe Krankheitsquote im Gesundheitssektor als Versagen und beruft nun ein Krisentreffen mit Gewerkschaften und Arbeitgebern. Die Krankheitsausfälle sind am höchsten in frauendominierten Berufen wie Pflege, Altenpflege und Schule, wobei drei von vier stressbedingten Erkrankungen Frauen betreffen, laut Bericht der schwedischen Sozialversicherungsagentur.

CSU-Chef Markus Söder hat in einer ARD-Sendung eine zusätzliche Arbeitsstunde pro Woche gefordert, um das Wirtschaftswachstum in Deutschland anzukurbeln. Er plädiert für schnelle Reformen trotz anstehender Landtagswahlen. Weitere Maßnahmen umfassen die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und den Abbau der Rente mit 63.

Von KI berichtet

Die erwarteten Einsparungen durch die Kürzung der Entschädigung für Krankheitsurlaub im öffentlichen Sektor bleiben aus. Beschäftigte im öffentlichen Dienst greifen auf Strategien zurück, um trotz der Reform ihr volles Gehalt zu behalten. Die im Oktober 2024 angekündigte Maßnahme sollte den kostspieligen Fehlzeiten für den Staat Einhalt gebieten.

Die Gewerkschaft Verdi Nord hat Warnstreiks am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und Lübeck für den 2. bis 5. Februar angekündigt. Die Streiks zielen auf wirtschaftlich wichtige Bereiche ab, während Notfall- und Akutversorgung gesichert bleibt. Patienten müssen mit Einschränkungen im planbaren Bereich rechnen.

Von KI berichtet

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat einen Kompromiss zum Spargesetz für stabile Krankenkassenbeiträge erzielt. Das Gesetz von Gesundheitsministerin Nina Warken soll Erhöhungen der Zusatzbeiträge ab 2026 verhindern. Die Länder und der Bund erwarten eine Billigung am Freitag.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zeigt sich optimistisch hinsichtlich ihres Sparpakets zur Entlastung der Krankenkassen. Der Vermittlungsausschuss soll am 17. Dezember tagen, um das feststeckende Gesetz zu beraten. Ohne Einigung drohen 2026 höhere Beiträge für Millionen Versicherte.

Von KI berichtet

Der Vorsitzende der Deutschen Knigge-Gesellschaft, Clemens Graf von Hoyos, hat Bundeskanzler Friedrich Merz für seine guten Manieren gelobt. In einem Interview mit der Rheinischen Post betonte er Merz' sichere Handhabung der formalen Etikette. Zudem äußerte er sich positiv zu den tierbedruckten Krawatten des Kanzlers.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen