BBC plant 2.000 weltweite Stellenstreichungen infolge finanzieller Probleme

Die BBC hat Pläne zum Abbau von 1.800 bis 2.000 Stellen weltweit angekündigt, was Sorgen um das bedeutende Büro in Nairobi aufkommen lässt. Der Interimsleiter Rhodri Talfan teilte die Nachricht am Mittwoch per interner E-Mail mit. Der Standort Nairobi, an dem fast 600 Mitarbeiter beschäftigt sind, produziert TV-, Radio- und digitale Inhalte für Afrika.

Rhodri Talfan, der Interimsleiter der BBC, informierte die Belegschaft per interner E-Mail darüber, dass die Rundfunkanstalt ihre globale Belegschaft von etwa 21.500 Mitarbeitern um 1.800 bis 2.000 Stellen, also etwa 10 %, reduzieren werde. „Die Gesamtzahl der Arbeitsplätze wird um 1.800 bis 2.000 sinken“, erklärte Rhodri. Er fügte hinzu: „Einfach ausgedrückt: Die Lücke zwischen unseren Kosten und unseren Einnahmen wächst.“

Zu den Hauptursachen zählen eine hohe Produktionsinflation, der Druck auf die Rundfunkgebühren und kommerziellen Einnahmen sowie eine turbulente Weltwirtschaft. Die BBC strebt an, in den nächsten zwei Jahren Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Pfund (etwa 85 Milliarden Kenia-Schilling) zu erzielen.

Die Ankündigung trifft das Büro in Nairobi hart, das mit fast 600 Mitarbeitern in den Bereichen TV, Radio und Digitales für Afrika das größte außerhalb Großbritanniens ist. Sie erfolgt nur Monate nach der Verlagerung des Podcasts „Focus on Africa“ und der Ko-Moderation von „Newsday“ Ende 2025.

Interims-Generaldirektor Talfan Davies sagte, die Umsetzung der Änderungen werde drei bis vier Monate in Anspruch nehmen, ohne dabei die zentralen Radio-, TV- und Online-Dienste zu beeinträchtigen. Zu den Maßnahmen gehören strengere Kontrollen bei Neueinstellungen und Reisen, geringere Ausgaben für Unternehmensberater sowie Kürzungen bei Konferenzen und Auszeichnungen.

Dies spiegelt die Entlassungswellen in den kenianischen Medien wider, bei denen Unternehmen wie Mediamax Network, die Nation Media Group (über 100 Entlassungen) und die Standard Group (mehr als 300) von rückläufigen Einnahmen betroffen sind.

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