BJP-Präsident Nitin Nabin und Unionsminister J.P. Nadda haben den Jahrestag des Ausnahmezustands von 1975 zum Anlass genommen, die Aktionen der Kongresspartei zu verurteilen und Rechenschaft zu fordern.
Anlässlich des Jahrestages des am 25. Juni 1975 verhängten Ausnahmezustands bezeichneten BJP-Führungskräfte diese Zeit als das dunkelste Kapitel der indischen Demokratie. Nabin erklärte auf X, es habe sich um einen bewussten Angriff auf die Verfassung, die demokratischen Institutionen und die bürgerlichen Freiheiten aus Machtgier gehandelt. Er betonte, dass der Kampf der Demokratiekämpfer die Demokratie letztlich wiederhergestellt habe, und beschrieb den Samvidhan Hatya Diwas als ein Versprechen, verfassungsmäßige Werte zu schützen. Nadda forderte bei einer Veranstaltung zum Samvidhan Hatya Diwas in Patna Rahul Gandhi dazu auf, sich für die verfassungsfeindlichen Taten seiner Großmutter Indira Gandhi zu entschuldigen. Er verwies auf die erzwungene Sterilisierung von rund 11 Millionen Menschen, den 42. Verfassungszusatz, der die Amtszeiten gewählter Abgeordneter auf sechs Jahre verlängerte, sowie auf Einschränkungen der Gerichte. Auch Ravi Shankar Prasad erinnerte an die Angriffe auf Institutionen und lobte den Widerstand von Medienhäusern, darunter The Indian Express.