Blizzard Entertainment integriert die Funktion schwebender Häuser offiziell in das neue Spielerwohnungssystem von World of Warcraft. Die Ergänzung kam nach der Entdeckung versteckter Hotkeys in Update 11.2.7, das am 2. Dezember veröffentlicht wurde und Häuser schweben lässt. Das Studio hat UI-Unterstützung hinzugefügt, während es Warnungen vor möglichen visuellen und Zugriffsproblemen ausspricht.
Einführung von Spielerwohnungen
World of Warcraft, Blizzards langjähriges MMORPG, führt nach 20 Jahren Spieleranfragen endlich Spielerwohnungen ein. Diese Funktion kam mit Update 11.2.7 am 2. Dezember und ermöglicht es Spielern, ihre eigenen digitalen Häuser im Spielwelt anzupassen und zu platzieren.
Entdeckung schwebender Häuser
Kurz nach dem Launch des Updates entdeckten einfallsreiche Spieler ungelistete Hotkeys, mit denen sie ihre Häuser in der Luft positionieren konnten. Während die Community debattiert, ob es sich um ein absichtliches Oster-Ei oder einen Fehler handelt, hat Blizzard-Community-Manager Randy Jordan, bekannt als Kaivax, die Situation in einem kürzlichen Post angesprochen. Er bestätigte, dass schwebende Häuser nicht zum ursprünglichen Design gehörten, erkannte aber die dadurch geweckte Kreativität an, wie fliegende Schiffe und schwebende Türme.
Offizielle Unterstützung und Warnhinweise
Statt die Hotkeys per Patch zu entfernen, hat Blizzard die Funktion übernommen. Neue UI-Elemente machen es nun einfach für alle Spieler, ihre Häuser anzuheben. Kaivax gab jedoch praktische Tipps: „Die Unterseite der Häuser ist nicht modelliert oder texturiert. Spieler, die ihre Häuser anheben, können diese Seite hinter anderen Dingen verstecken.“ Er wies auch auf Erreichbarkeitsprobleme hin und schlug Lösungen wie Rampen, Sprungpuzzles oder Landezonen für Mounts vor, um Türen leichter zu erreichen.
Erweiterte Anpassung
Um aufwändige Designs, insbesondere luftgestützte Bauten, weiter zu fördern, hat Blizzard die Grenze für die Platzierung äußerer Gegenstände von 200 auf 250 erhöht. Diese Updates gingen nach Routinewartung live, sodass Spieler ohne Kreativitätsbeschränkungen experimentieren können.
Diese Entscheidung unterstreicht Blizzards Reaktionsfähigkeit auf Community-Feedback und verwandelt einen unerwarteten Glitch in ein unterstütztes Gameplay-Element bei gleichzeitiger Sicherstellung der Spielstabilität.