Die Regierung möchte sogenannte Schutzräume einführen, um mehr Menschen im Kriegsfall zu schützen, inspiriert vom Ukraine-Krieg. Dies könnte Platz für zusätzliche 1,5 Millionen Menschen in Bereichen wie Tunneln und U-Bahn-Stationen bieten. Das Vorschlag wird vom Minister für Zivilschutz Carl-Oskar Bohlin vorgelegt.
Der Krieg in der Ukraine hat gezeigt, dass nicht nur traditionelle Schutzräume benötigt werden, sondern auch andere Räume, um die Zivilbevölkerung zu schützen. Daher schlägt die schwedische Regierung die Einführung von „Schutzräumen“ als neue Option vor. Diese könnten große Straßentunnel und U-Bahn-Stationen umfassen, genau wie in der Ukraine. nn„– Es könnte sich um große Straßentunnel handeln, es könnte sich um U-Bahn-Stationen handeln, wie wir gesehen haben, dass dieser Typ von Räumen im Ukraine-Krieg genutzt wurde“, sagt Carl-Oskar Bohlin (M), Minister für Zivilschutz. nni heute hat Schweden etwa 64.000 Schutzräume mit Platz für sieben Millionen Menschen. Ein Schutzraum ist so konzipiert, dass er Druckwellen, Splitter, Feuer, ionisierende Strahlung und Trümmer eingestürzter Gebäude aushält. Schutzräume würden einen angemessenen Schutz vor Waffen im Krieg bieten und weitere 1,5 Millionen Plätze schaffen, hauptsächlich in Gebieten ohne Schutzräume. nns chweden hat 2002 den Bau neuer Schutzräume eingestellt, was „weiße Flecken“ auf der Schutzraummap in neueren Wohngebieten schuf. Gleichzeitig läuft eine Modernisierung bestehender Anlagen. Bohlin hielt die Pressekonferenz im Igeldammsgaraget in Stockholm ab, dem ersten Bevölkerungsschutzbau, der nach der Investition der Regierung renoviert wurde. Die Anlage fasst 1.200 Menschen und hat neue Systeme für Notstrom und Luftreinigung erhalten, mit einer Lebensdauer von 30 Jahren. nns chutzräume werden wegen mangelnder Barrierefreiheit kritisiert, da viele in den 1950er- und 1960er-Jahren in Kellern gebaut wurden. Igeldammsgaraget liegt jedoch auf Erdgeschossniveau. „– Ja, viele Schutzräume wurden in den 50er- und 60er-Jahren gebaut, in Kellern gelegen und daher nicht barrierefrei. Es ist ein bekanntes Problem, das einfach dadurch gelöst werden muss, dass die Menschen einander in solchen Situationen helfen“, sagt Bohlin. nnDie neuen Räume sind derzeit nicht auf den Schutzraummaps markiert, aber das Gesetz wird das ändern.