Die Behörde zur Überwachung von Lebensmitteln und Arzneimitteln (BPOM) hat im Zuge ihrer Aufsichtstätigkeiten im zweiten Quartal 2026 14 Kosmetikprodukte identifiziert, die gefährliche oder verbotene Inhaltsstoffe enthalten.
BPOM-Chef Taruna Ikrar erklärte, dass es sich bei den 14 Produkten um 11 lokal unter Auftragsfertigung hergestellte Artikel, ein importiertes Produkt sowie zwei Produkte ohne Vertriebsgenehmigung handele. Die gefundenen gefährlichen Inhaltsstoffe umfassen Retinsäure, Hydrochinon, Quecksilber, rote Farbstoffe, Clobetasolpropionat und Mometasonfuroat. Taruna erläuterte, dass Quecksilber Hautverfärbungen, allergische Reaktionen, Reizungen, Kopfschmerzen, Durchfall und Erbrechen verursachen kann, während Retinsäure bei Schwangeren das Risiko birgt, die Organbildung des Fötus zu beeinträchtigen. Zu den ergriffenen Folgemaßnahmen gehören der Widerruf von Vertriebsgenehmigungen, formelle Abmahnungen, Anordnungen zur Rücknahme und Vernichtung sowie die vorübergehende Einstellung der Geschäftsaktivitäten.