Ein Abgeordneter der Provinz von La Libertad Avanza hat einen Gesetzesentwurf eingebracht, der Ausländer ohne ständigen Wohnsitz dazu verpflichtet, für geplante medizinische Behandlungen und Universitätsstudien in der Provinz zu bezahlen.
Der vom Abgeordneten Agustín Romo in die Legislative der Provinz Buenos Aires eingebrachte Gesetzesentwurf sieht eine Änderung des Migrationsgesetzes vor, um Gebühren für Personen mit vorübergehendem oder befristetem Aufenthalt zu erheben. Medizinische Notfälle blieben weiterhin kostenlos, wobei die Abrechnung erst nach der Stabilisierung des Patienten erfolgen würde.
Ausnahmen gelten für Opfer von Menschenhandel, übertragbare Krankheiten und Impfkampagnen. Die eingenommenen Mittel würden in den Gesundheitsfonds der Provinz fließen. Die Universitäten der Provinz könnten ihre Gebühren selbst festlegen.
Ein ähnliches System wurde Ende 2024 in der Stadt Buenos Aires eingeführt. Frühere Daten von Gesundheitsminister Nicolás Kreplak zeigten, dass Ausländer lediglich 0,2 Prozent der Konsultationen und 0,8 Prozent der Krankenhausaufenthalte ausmachten.