In der jüngsten Eskalation des Streits um das argentinische Universitätsfinanzierungsgesetz bestätigte die Universität von Buenos Aires am 5. Mai, dass keine Mittel aus dem Haushalt 2026 für die Betriebskosten ihrer Krankenhäuser überwiesen wurden, und widersprach damit den Behauptungen der nationalen Regierung. Dies folgt auf frühere Forderungen nach der Umsetzung des Gesetzes und gefährdet die medizinische Versorgung von jährlich über 700.000 Patienten.
Die Universität von Buenos Aires (UBA) veröffentlichte am 5. Mai 2026 eine Stellungnahme als direkte Antwort auf das Ministerium für Humankapital unter der Leitung von Sandra Pettovello, welches der UBA vorgeworfen hatte, sich Haushaltsmittel für das Gesundheitswesen „aneignen“ zu wollen, und deren Forderungen als „unzulässig“ bezeichnete.
Die UBA bestätigte, dass „kein einziger Peso“ aus der für 2026 vorgesehenen Haushaltszuweisung, die speziell für die Betriebskosten der Universitätskliniken bestimmt ist, überwiesen wurde. Dies geschieht vor dem Hintergrund des umfassenderen Streits um das argentinische Universitätsfinanzierungsgesetz, nachdem der Oberste Rat der UBA am 11. März einstimmig die Umsetzung des 2025 verabschiedeten Gesetzes zur Finanzierung der Universitätsbildung und zur Gehaltsanpassung (nachdem ein Veto abgewiesen wurde) gefordert hatte, welches trotz gerichtlicher Anordnungen weiterhin blockiert ist.
Vertreter der Universität betonten, dass das Ministerium einräume, die Mittel seien „noch nicht zugewiesen oder überwiesen worden“, was ihre Position bestätige. Die Zuweisung zielt auf Einrichtungen mit Krankenhäusern wie die UBA sowie die Universitäten von Córdoba, Cuyo und La Rioja ab, wobei die Verteilung anhand objektiver Kriterien wie Größe und Komplexität gefordert wurde.
Dies verschärft die früheren Beschwerden über reale Haushaltskürzungen für 2026, die die Krankenhäuser der UBA betreffen, in denen jährlich über 700.000 Patienten behandelt werden. Die Direktoren des Hospital de Clínicas, des Instituto Roffo und des Instituto Lanari berichteten von täglichen Auswirkungen auf den Betrieb, die Gesundheitsversorgung, die medizinische Ausbildung und die Forschung. „Wir werden weiterhin das normale Funktionieren der Universitätskliniken verteidigen“, bekräftigten die Verantwortlichen der UBA.