Der Regierungspräsident der Autonomen Stadt Buenos Aires, Jorge Macri, hat das erste Diagnosezentrum eröffnet, das Anwohner in Villa Urquiza priorisiert. Das neue Zentrum soll die Gesundheitsnachfrage organisieren und Nichtansässige im Rahmen des Programms Prioridad Porteña berechnen. Macri erklärte: „Die Stadt wird nicht mehr ein kostenloses Prepaid-Gesundheitsprogramm für Ausländer sein.“
Am 11. März 2026 eröffnete Jorge Macri, der Regierungspräsident von Buenos Aires, ein hochmodernes Diagnosezentrum in Villa Urquiza an der Galván 3463. Dieses Zentrum ist Teil des Programms Prioridad Porteña, das bevorzugte Betreuung für ansässige Bewohner bietet und ein Gebührensystem für auswärtige Patienten einführt. Laut offiziellen Daten der Regierung von Buenos Aires generiert dieser Mechanismus monatlich etwa 17 Milliarden Pesos, die zur Modernisierung der Infrastruktur und Ausrüstung im öffentlichen Gesundheitssystem verwendet werden. nnBei der Veranstaltung, begleitet von Fernán Quirós und Alberto Crescenti, betonte Macri: „Wir haben einem als Solidarität getarnten Unrecht ein Ende gesetzt.“ Er erklärte ferner: „Die Stadt wird nicht mehr ein kostenloses Prepaid-Gesundheitsprogramm für Ausländer sein.“ Das Ziel ist es, die Betreuung zu optimieren und sicherzustellen, dass die Ressourcen vorrangig den Bewohnern der Stadt zugutekommen. nnDas Zentrum, das montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet ist, wird zunächst über 500.000 Bewohner aus Vierteln wie Villa Urquiza, Saavedra, Villa Pueyrredón, Coghlan, Belgrano, Núñez und Colegiales versorgen. Es umfasst zwei Etagen: im Erdgeschoss Bildgebung (Mammographien, Röntgenaufnahmen, Ultraschall, Panoramazahnheilkunde), Apotheke und Gynäkologiekonsultationen; im Obergeschoss Facharzttermine, Sterilisation und Wartebereich. Es verfügt zudem über eine SAME-Station und ein Tageszentrum für Notfälle und Nachsorge chronisch Kranker. nnDieses Zentrum ist in ein dreistufiges Gesundheitssystem eingebunden: erste Stufe mit 50 CeSAC für Primärversorgung; zweite Stufe mit Diagnosezentren für Porteños, von denen derzeit drei betriebsbereit sind (Villa Urquiza, La Paternal und Barracas) und ein viertes im Bau in Palermo; dritte Stufe mit 34 allgemeinen und spezialisierten Krankenhäusern für hochkomplexe Versorgung.