Lidia Mabel Ojeda wegen illegaler medizinischer Tätigkeit nach Chaco überstellt

Lidia Mabel Ojeda wurde am Freitag unter Polizeiaufsicht von Buenos Aires nach Presidencia Roque Sáenz Peña überstellt. Die Justizbehörden von Chaco ermitteln gegen sie, da sie seit 2023 in mehreren öffentlichen Krankenhäusern ohne Zulassung als Ärztin praktiziert haben soll.

Der Einsatz begann am Morgen, als Beamte der Abteilung für komplexe Ermittlungen Ojeda aus der Polizeidienststelle für Frauen in Villa Maipú abholten. Ihre Ankunft in Sáenz Peña ist für Samstagmorgen geplant.

Die Beschuldigte soll die Zulassung des Arztes Horacio Daniel Vázquez genutzt haben, um Schichten zu übernehmen, Medikamente zu verschreiben und Atteste in mindestens sechs Krankenhäusern in Städten wie Quitilipi und Tres Isletas auszustellen. Die Behörden stellten bei früheren Razzien ein Redmi-Mobiltelefon und Dokumente sicher.

Abgeordnete der Fraktion Chaco Puede, darunter Iván Gyoker und Jorge Gómez, kündigten an, ihre Anzeige auszuweiten, um mögliche Vertuschungen und Kontrollversäumnisse im Gesundheitsministerium der Provinz zu untersuchen. Die Staatsanwaltschaft prüft zudem einen Todesfall, bei dem Unstimmigkeiten in der Sterbeurkunde festgestellt wurden.

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