Architekt schlägt Verlängerung der Linie H in Buenos Aires zur städtischen Integration vor

Der Architekt und Stadtplaner Andrés Borthagaray hob die Verlängerung der U-Bahn-Linie H in Buenos Aires bis Sáenz als entscheidend für die großstädtische Anbindung hervor. In einer Analyse für Canal E betonte er die Möglichkeiten, das aktuelle Netzwerk zu verbessern und es mit Zuglinien wie Belgrano Sur zu verknüpfen. Der Vorschlag zielt darauf ab, die urbane Mobilität in der Region grundlegend zu verändern.

Die Debatte über den Ausbau der U-Bahn in Buenos Aires gewinnt mit Projekten, die die urbane Mobilität transformieren könnten, an Bedeutung. Der Architekt und Stadtplaner Andrés Borthagaray analysierte auf Canal E die Herausforderungen und Chancen des Systems und konzentrierte sich dabei auf die Linie H. „Die U-Bahn ist ein entscheidendes Thema für die Stadt, und es gibt greifbare Möglichkeiten; Projekte, die bei ihrer Umsetzung die über viele Jahre angesammelten Anstrengungen aufwerten würden“, erklärte er.

Die Linie H ist aufgrund ihrer Verbindungen strategisch wichtig, wird jedoch mit weniger Fahrgästen, die hauptsächlich umsteigen, zu wenig genutzt. Borthagaray schlägt vor, sie von Hospitales bis nach Sáenz zu verlängern, sie damit zu einer der 10 meistgenutzten Strecken zu machen und eine Erweiterung bis Lanús in Aussicht zu stellen. „Wenn sie statt an der heutigen Station Hospitales erst an der Station Sáenz enden würde, wäre sie unter den Top 10 und könnte bis nach Lanús verlängert werden, was sie zu einer echten Achse der großstädtischen Integration machen würde“, erklärte er.

Er betonte die Integration mit der Zuglinie Belgrano Sur und die Überquerung des Riachuelo, nur 3,5 Kilometer von der Plaza de Mayo entfernt, um Arbeitnehmern und Studenten zugutezukommen. Das Fahrgastaufkommen des Systems sank aufgrund ungünstiger Tarife und mangelnder Integration mit Bussen von 1,2 Millionen auf etwas mehr als 800.000 Passagiere täglich.

Bezüglich der Finanzierung kritisierte er die Priorisierung mautpflichtiger Autobahnen gegenüber der U-Bahn und verwies auf internationale Kredite. „Es ist wünschenswert, dass sie die Provinz erreicht; es handelt sich um eine großstädtische Infrastruktur“, schloss Borthagaray.

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