Sonora nimmt Linearbeschleuniger zur Krebsbekämpfung in Betrieb und kündigt vier Krankenhausprojekte an

Gouverneur Alfonso Durazo Montaño gab die Inbetriebnahme eines hochmodernen Linearbeschleunigers am staatlichen Onkologiezentrum von Sonora mit einer Investition von 80 Millionen Pesos ab Donnerstag, dem 16. April, bekannt. Das Gerät wird die Strahlentherapiesitzungen von 11.000 auf 22.000 pro Jahr verdoppeln und die Wartezeiten von sechs Monaten auf einen Monat verkürzen, wobei der Service über IMSS-Bienestar kostenlos ist. Zudem wurden vier vorrangige Projekte für die Krankenhausinfrastruktur vorgestellt.

Bei einem virtuellen Auftritt während der morgendlichen Pressekonferenz von Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo stellte Gouverneur Durazo gemeinsam mit dem Direktor von IMSS-Bienestar, Alejandro Svarch, den Linearbeschleuniger vor, das fortschrittlichste Gerät im Nordwesten Mexikos. „Das Historische daran ist, dass dieser Dienst völlig kostenlos ist, die Kapazität auf 22.000 Therapiesitzungen steigt und die Wartezeiten von sechs Monaten auf einen Monat sinken“, betonte Durazo. Zu den Krankenhausprojekten gehört der Bau des Regionalhospitals Río Sonora in Ures mit 15 Fachabteilungen, das die vom Chemieunfall 2014 betroffenen Gemeinden versorgen soll. Das Gemeinschaftskrankenhaus Miguel Alemán wird für Landarbeiter zur Verfügung stehen. Die psychiatrische Einrichtung Cruz del Norte, in die seit über 45 Jahren nicht mehr investiert wurde, wird umfassend modernisiert, und das staatliche Kinderkrankenhaus (HIES) wird umstrukturiert, um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Diese Maßnahmen stärken das Gesundheitssystem von Sonora mit einem humanistischen und universellen Ansatz.

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