Buya Yahya betrachtet Geldwechselgebühren aus der Zeit vor dem Lebaran als riba

Vor Idul Fitri entfachen Geldwechseldienste, die Gebühren für neue Rechnungen erheben, Debatten über das islamische Recht. Buya Yahya stuft diese Praxis aufgrund der nominalen Unterschiede als riba ein. Er betont, dass die Bereitschaft der Kunden nichts an ihrem Riba-Status ändert.

Vor Idul Fitri erfreut sich die indonesische Tradition, Kindern und Verwandten neue Geldscheine zu schenken, großer Beliebtheit. Die Nachfrage nach kleinen Stückelungen wie Rp5.000, Rp10.000 und Rp20.000 steigt, so dass an Straßenrändern, auf Märkten und in Einkaufszentren Geldumtauschdienste auftauchen. Viele ziehen sie der Bequemlichkeit halber den Warteschlangen bei den Banken vor. Doch die Gebührenabzüge werfen Fragen auf: halal oder haram im Islam? In der Praxis erhält man beim Umtausch von 1 Million Rp oft nur 900.000 oder 800.000 Rp in neuen Scheinen, wobei die Differenz von 100.000 bis 200.000 Rp als Servicegebühren anfallen. Buya Yahya, oder KH Yahya Zainul Maarif, erklärt, dass ein solcher Umtausch Riba darstellt. "Wenn man beim Umtausch altes Geld in Höhe von 1 Million gibt und neues Geld in Höhe von 900.000 Rp erhält, handelt es sich aufgrund der Differenz von 100.000 Rp um Riba. Der Umtausch von altem Geld in neues mit einer Differenz ist riba und eine Sünde vor Allah", sagte er, wie er auf dem YouTube-Kanal von Al-Bahjah TV zitiert wird. Er behauptet: "Selbst wenn man es will, ob man will oder nicht, ist es riba." Buya Yahya schlägt eine Lösung vor: Trennen Sie den Umtausch von der Gebühr als getrennte Transaktionen. Tauschen Sie zunächst 1 Million Rp in gleichwertige neue Stückelungen im Wert von 1 Million Rp um und zahlen Sie dann die Servicegebühr separat, um einen gültigen Vertrag zu gewährleisten und Riba zu vermeiden.

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