Finanzminister Purbaya Yudhi Sadewa hat zusätzliche Bankeinlagen in Höhe von 100 Billionen Rupiah getätigt, um dem Liquiditätsdruck durch steigende Renditen für Staatsanleihen entgegenzuwirken. Die Gesamtsumme beläuft sich nun auf rund 300 Billionen Rupiah, gegenüber zuvor 200 Billionen Rupiah. Die Liquiditätsspritze, die kurz vor Lebaran erfolgt, priorisiert staatliche und regionale Banken.
Jakarta -- Finanzminister Purbaya Yudhi Sadewa kündigte am Mittwoch (25. März 2026) im Finanzministerium eine zusätzliche Einlagenplatzierung bei Banken in Höhe von 100 Billionen Rupiah an. Der Schritt ist eine Reaktion auf den Anstieg der Renditen für Staatsanleihen um 0,4 Prozent, was auf Liquiditätsengpässe im Bankensektor hindeutet. Zuvor hatte die Regierung bereits 200 Billionen Rupiah aus Haushaltsüberschüssen (SAL) platziert, womit sich der Gesamtbetrag auf etwa 300 Billionen Rupiah erhöht. Diese jüngste Platzierung ist flexibel und ermöglicht Abhebungen nach Bedarf für das staatliche Liquiditätsmanagement. Purbaya erklärte: 'Wenn die Anleiherendite um 0,1 Prozent steigt, bemerke ich das bereits. Bei 0,4 Prozent herrscht definitiv eine Liquiditätsknappheit in den Banken. Ich habe das geprüft und die Banken haben tatsächlich einen Engpass.' Er fügte hinzu: 'Ich habe weitere 100 Billionen Rupiah in das Wirtschaftssystem eingespeist. Wir sichern die Liquidität mit aller Ernsthaftigkeit.' Es wird erwartet, dass die Mittel es den Banken ermöglichen, staatliche Wertpapiere (SBN) zu kaufen oder sie bei der Bank Indonesia zu hinterlegen, was dazu beiträgt, Renditespitzen zu begrenzen. Die anfängliche Verteilung zielt auf staatliche Banken und regionale Kreditinstitute ab, wobei die Bank DKI etwa 2 Billionen Rupiah erhält. Privatbanken werden zu einem späteren Zeitpunkt unter strenger Auswahl berücksichtigt. 'Die Platzierung ist flexibel und kann jederzeit zurückgezogen werden', sagte Purbaya. Die Regierung verspricht eine kontinuierliche Überwachung der Liquidität im Laufe des Jahres, insbesondere im Hinblick auf das bevorstehende Lebaran-Fest.