Boston Celtics-Cheftrainer Joe Mazzulla hat die Auszeichnung zum NBA-Trainer des Jahres in einem kürzlichen Interview als „dumm“ abgetan. Er betonte, dass der Erfolg den Spielern und dem Stab gebühre und nicht individuellen Auszeichnungen. Trotz einer starken Saison seines Teams möchte Mazzulla nicht an der Diskussion teilnehmen.
Joe Mazzulla, Cheftrainer der Boston Celtics, machte seine Haltung deutlich, als er auf eine mögliche Auszeichnung als Trainer des Jahres angesprochen wurde. „Ich brauche das nicht, ich halte es für eine dumme Auszeichnung“, sagte er. „Es sollte sie gar nicht geben, es geht viel mehr um die Spieler und die Arbeit, die der Stab leistet. So einfach ist das, ich möchte wirklich nie wieder danach gefragt oder darauf angesprochen werden. Es ist einfach nur albern. Die Spieler spielen, der Stab arbeitet sich den Hintern ab, und ich bin dankbar, sie zu haben.“ Die Äußerungen, die via Social Media von @NBA__Courtside verbreitet wurden, spiegeln Mazzullas typisch direkten Stil wider. Die Celtics halten derzeit nach einer Saison mit über 50 Siegen die zweitbeste Bilanz der Eastern Conference. Dieser Erfolg gelang trotz der Tatsache, dass Jayson Tatum den Großteil des Jahres wegen eines Achillessehnenrisses ausfiel, bevor er triumphierend zurückkehrte. Das Team bleibt nach seiner Meisterschaft 2024 ein Titelanwärter. Laut FanDuel hat Mazzulla mit +280 die zweitbesten Chancen auf die Auszeichnung und liegt damit nur hinter dem Trainer der Detroit Pistons, JB Bickerstaff. Beobachter merken an, dass Mazzullas Desinteresse selbst bei einem Sieg zu einer unkonventionellen Annahme führen könnte, was seinen Fokus auf die Teamleistung gegenüber persönlicher Anerkennung unterstreicht.