Chandhok warnt vor Paranoia-Gefahr bei Russell durch Mercedes-Probleme

Der ehemalige Formel-1-Pilot Karun Chandhok hat davor gewarnt, dass ungeklärte Probleme mit der Antriebseinheit bei Mercedes zu einer psychischen Belastung für George Russell führen könnten. Diese Äußerungen erfolgten nach Russells vorzeitigem Ausscheiden beim Großen Preis von Belgien.

Chandhok sprach in der Sky Sports F1 Show über die Auswirkungen der Probleme auf Russell. Er merkte an, dass der 28-jährige Pilot zu Beginn des Rennens mit einem Mangel an elektrischer Energie zu kämpfen hatte, was ihn verwundbar machte, bevor eine Kollision mit Lewis Hamilton sein Rennen im Kiesbett beendete.

Kimi Antonelli, Russells Teamkollege bei Mercedes, sicherte sich bei dieser Veranstaltung seinen sechsten Saisonsieg 2026. Russell liegt nun auf dem dritten Platz der Fahrerwertung, 50 Punkte hinter dem Führenden.

Chandhok beschrieb die Situation als Auslöser für eine "irrationale Paranoia" bei Fahrern, wenn sie trotz ähnlicher Kurvengeschwindigkeiten auf den Geraden nicht mit ihren Teamkollegen mithalten können. Er fügte hinzu, dass das Problem in einem Umfeld mit hohem Leistungsdruck zu Zweifeln an der Unterstützung durch das Team führen könne.

Der Große Preis von Belgien war der zehnte Saisonlauf.

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