Ärzte am MIOT International in Chennai haben erfolgreich einen scharfen Gegenstand entfernt, der in den Hals einer 46-jährigen Frau aus Mauritius gewandert war. Die Patientin hatte sich ursprünglich am 24. April an einem Burger verschluckt und suchte nach anhaltenden Schmerzen medizinische Hilfe.
Die Frau, eine Lehrerin, verspürte nach der Mahlzeit Beschwerden im Hals. Sie trank Wasser und ruhte sich aus, konsultierte jedoch später Ärzte in Mauritius. Eine endoskopische Untersuchung vier Tage später ergab, dass der Gegenstand die Speiseröhre verlassen hatte, was zu einer Überweisung zur Behandlung nach Indien führte.
Sie kam am 2. Mai in Chennai an. Ein CT-Scan zeigte, dass der Fremdkörper die rechte Seite ihrer Schilddrüsenregion durchbohrt hatte und nahe an den Hauptarterien lag. Chirurgen nutzten intraoperative CT-Bildgebung, um den 24 Millimeter großen Gegenstand präzise zu lokalisieren und durch einen kleinen Schnitt im Hals zu entfernen.
Die Patientin erholte sich auf der Intensivstation und nahm nach anfänglicher Sondenernährung wieder normal Nahrung zu sich. Mallika Mohandas, Vorsitzende von MIOT International, schrieb das positive Ergebnis dem rechtzeitigen Eingreifen und der fortschrittlichen Technologie zu. Die Ärzte merkten an, dass begrenzte internationale Flugverbindungen den Medizintourismus nach Indien weiterhin behindern.