Eine französische Passagierin des Kreuzfahrtschiffes MV Hondius liegt in Paris mit der schwersten kardiopulmonalen Form des Andes-Hantavirus auf der Intensivstation. Sie wird über eine künstliche Lunge mit Sauerstoff versorgt. Emmanuel Macron erklärte, die Lage sei unter Kontrolle.
Die am Sonntag zurückgeführte Patientin leidet an einer schweren Form der Krankheit. Xavier Lescure, Spezialist für Infektionskrankheiten am Krankenhaus Bichat, erklärte bei einer Pressekonferenz im Gesundheitsministerium, dass "die Patientin derzeit die schwerste Form der kardiopulmonalen Ausprägung aufweist" und eine "künstliche Lunge" ihre Sauerstoffversorgung sicherstellt, in der Hoffnung, "diese Phase zu überstehen".
Gesundheitsministerin Stéphanie Rist teilte mit, dass es den vier anderen zurückgeführten französischen Staatsbürgern gut gehe und sie negativ getestet wurden. Insgesamt wurden in Frankreich 22 Kontaktpersonen identifiziert. Sie befinden sich alle in Krankenhäusern oder in der Aufnahme, um für mindestens 15 Tage überwacht zu werden.
Emmanuel Macron äußerte sich aus Kenia beruhigend: "Die Situation ist unter Kontrolle." Die Weltgesundheitsorganisation hat weltweit insgesamt neun Fälle bestätigt, die alle mit dem Schiff in Verbindung stehen. Die Ministerin schloss eine verbreitete Zirkulation des Virus im nationalen Hoheitsgebiet aus.