Argentinische Familien haben zunehmend Schwierigkeiten, ihre Verbraucherschulden zu begleichen, deren Zahlungsrückstände laut Daten vom Mai den höchsten Stand seit 16 Jahren erreicht haben.
Eugenia Muzzio, Wirtschaftsjournalistin bei der Grupo Perfil, erklärte, dass sich die Ausfallquoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vervierfacht haben und laut der Unternehmensberatung 1816 im Mai 12,7 % erreichten.
Das Problem konzentriert sich auf Privatkredite mit einer Ausfallquote von 14,9 %, Kreditkarten mit 12,5 % und Fintech-Angebote, die zwischen 20 % und 25 % liegen, während Hypothekendarlehen lediglich bei 1,5 % verharren.
Muzzio erläuterte, dass die Schulden hauptsächlich aus täglichen Ausgaben resultieren und dass hohe Zinssätze, die bei Fintechs bis zu 400 % und 500 % erreichen, die Rückzahlung ohne Entlastung durch Inflation oder Refinanzierung erschweren.
Prognosen deuten darauf hin, dass die Situation bis zum Ende des Jahres und möglicherweise bis 2027 anhalten wird.