Creg startet regulatorischen Pilotversuch für den Flüssiggasmarkt

Die Energie- und Gasregulierungsbehörde (Creg) hat eine regulatorische Sandbox eröffnet, um Änderungen auf dem Flüssiggasmarkt (LPG) zu testen, bevor endgültige Normen verabschiedet werden. Die Behörde hat Branchenverbände, Unternehmen, den öffentlichen Sektor und Regionalvertreter dazu aufgerufen, bis zum 17. April Stellungnahmen einzureichen. Das Pilotprojekt zielt darauf ab, flexiblere betriebliche Konzepte unter Gewährleistung von Sicherheit und Rückverfolgbarkeit zu analysieren.

Die Creg kündigte den Start eines Pilotprojekts zur Bewertung von Anpassungen auf dem Flüssiggasmarkt durch eine regulatorische Sandbox an, die Tests vor endgültigen regulatorischen Änderungen ermöglicht.

"Dieses Projekt nimmt über unsere offiziellen Kanäle bis zum kommenden 17. April Kommentare entgegen. Wir erwarten eine rege Beteiligung aus der Branche, da diese Beiträge es uns ermöglichen werden, einen solideren Pilotversuch aufzubauen", sagte Ángela Álvarez, beauftragte Expertin bei der Creg.

Das Programm zielt darauf ab, die Leistung eines flexibleren Betriebsmodells zu analysieren und dabei Bedingungen für Sicherheit, Rückverfolgbarkeit und die Überwachung des Flaschenbestands sicherzustellen. Der Vorschlag wird Schlüsselaspekte untersuchen, wie etwa die Auswirkungen der Austauschbarkeit auf den Zugang zum Dienst, die logistische Effizienz bei der Verteilung, die Wiederauffüllzeiten der Flaschen, die Nutzung der verfügbaren Bestände, das Funktionieren eines wettbewerbsorientierten Marktes sowie die betriebliche Rentabilität.

Die Kommission hat Branchenverbände, Unternehmen, den öffentlichen Sektor, Regionalvertreter und andere interessierte Parteien dazu eingeladen, das Projekt zu prüfen und Perspektiven für den Aufbau eines effizienteren Modells bereitzustellen. "Wir hoffen, dass sich diese Übung mittelfristig auch in Verbesserungen für die Nutzer niederschlägt, wie etwa eine pünktlichere Wiederauffüllung der Flaschen und eine größere Flexibilität beim Betrieb des Dienstes", schloss Álvarez.

Antonio Jiménez Rivera ist der Exekutivdirektor der Creg.

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