Criterion feiert sein 30-jähriges Bestehen mit einer Neuausrichtung, die die Rolle des Studios innerhalb der Battlefield Studios von Electronic Arts unterstreicht. Das britische Entwicklerteam konzentriert sich nun auf die Unterstützung von Battlefield 6 und blickt dabei auf seine Wurzeln im Rennspielgenre zurück.
Criterion lud diese Woche Pressevertreter in seine Büros in Guildford ein, um über die Veränderungen zu sprechen. Das Studio führt nun den Zusatz "A Battlefield Studio" unter seinem Namen, was ein klares Bekenntnis zum militärischen Shooter-Franchise darstellt. Betriebsleiterin Amy Pejic und Produzent Stefan Wittlesburger äußerten sich zu diesem Schritt. Sie hoben die Arbeit des Studios an Battlefield 6 hervor, einschließlich kurzfristiger Korrekturen an der Einzelspielerkampagne, und beschrieben einen Live-Service nach der Veröffentlichung, der sich weiterhin als robust erweist. Pejic erklärte, dass die Branche zwar vor Herausforderungen steht, die Zugehörigkeit zur Battlefield-Familie jedoch für Stabilität sorge. Das Studio hatte trotz des Rekordstarts des Spiels im März Personal entlassen. Fragen zu Rennspielen wie Burnout wurden zurückhaltend beantwortet. Wittlesburger betonte, das Team könne jederzeit ein erstklassiges Spiel abliefern, während Pejic auf interne Diskussionen über den Stellenwert des Rennspielgenres in der Zukunft verwies. Der primäre Fokus, so beide, liege jedoch weiterhin auf Battlefield.