Electronic Arts hat in einer dritten Entlassungswelle in diesem Jahr eine nicht näher genannte Anzahl von Arbeitsplätzen gestrichen. Der Schritt erfolgt, während sich das Unternehmen auf ein fremdfinanziertes Übernahmeangebot durch den Public Investment Fund aus Saudi-Arabien in Höhe von 55 Milliarden US-Dollar vorbereitet.
Die Kürzungen betreffen Teams in den Bereichen Personalbeschaffung, Kundensupport, Trust and Safety sowie IT. Kotaku berichtete zuerst über die Nachrichten, was durch Beiträge betroffener Mitarbeiter in den sozialen Medien bestätigt wurde, die aus der Ferne innerhalb und außerhalb der Vereinigten Staaten arbeiteten.
Die Entlassungen sind Teil umfassender Veränderungen beim Publisher. Chief Executive Andrew Wilson erklärte Ende 2024, dass KI den Kern des Geschäfts bilde, während die Führungskraft Laura Miele sagte, die Technologie habe die Kreativität in den Studios gesteigert.
Der Übernahmevertrag, der erstmals im September 2025 angekündigt wurde, würde dem saudi-arabischen Fonds 93,4 Prozent der Anteile sichern. Der Abschluss wird innerhalb weniger Monate erwartet, sobald die europäische kartellrechtliche Genehmigung bis zur Frist am 23. Juli vorliegt. Die Transaktion wäre das größte fremdfinanzierte Übernahmeangebot der Geschichte.
Gewerkschaften und Menschenrechtsgruppen haben gegen die Pläne protestiert. Auch die Beteiligung von Jared Kushner, dem Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump, hat Aufmerksamkeit auf den Deal gelenkt.