Illustration depicting Deutsche Börse's historic €5.3 billion acquisition of Allfunds, with Frankfurt Stock Exchange, executives shaking hands, and celebratory stock market visuals.
Illustration depicting Deutsche Börse's historic €5.3 billion acquisition of Allfunds, with Frankfurt Stock Exchange, executives shaking hands, and celebratory stock market visuals.
Bild generiert von KI

Deutsche Börse plant Rekordübernahme von Allfunds für 5,3 Milliarden Euro

Bild generiert von KI

Die Deutsche Börse hat ein Angebot in Höhe von 5,3 Milliarden Euro für die Fondsplattform Allfunds vorgelegt. Dies umfasst 8,80 Euro pro Aktie, davon 6 Euro bar und den Rest in Aktien sowie Dividende. Die Übernahme soll die größte in der Geschichte des Konzerns werden und erfordert behördliche Genehmigungen.

Die Deutsche Börse, Deutschlands größter Börsenbetreiber, strebt die Übernahme der spanisch-britischen Fondsplattform Allfunds an, die größte Akquisition in ihrer Geschichte. Das Angebot beläuft sich auf 5,3 Milliarden Euro und entspricht 8,80 Euro pro Allfunds-Aktie: 6 Euro bar, 2,60 Euro in Deutsche-Börse-Aktien und 20 Cent als Dividende. Dies wurde nach Verhandlungen mit dem Management und Großaktionären vereinbart, wie der Dax-Konzern am Mittwochabend mitteilte.

Allfunds bietet Systeme für den Handel mit Investmentfonds, Datenanalyse und Compliance-Dienste. Ende 2025 verwaltete das Unternehmen rund 1,7 Billionen Euro. Die größten Aktionäre – Hellman & Friedman, GIC aus Singapur und BNP Paribas mit zusammen 48,9 Prozent – haben bereits zugesagt, für die Übernahme zu stimmen. Die Direktoren von Allfunds unterstützen den Deal einstimmig. Fast 49 Prozent des Aktienkapitals sind bereits zugesagt, die Schwelle liegt bei 75 Prozent, die bei einer Aktionärsversammlung im März 2026 erreicht werden muss.

Vorstandschef Stephan Leithner betonte: „Die Akquisition ist der nächste Schritt in der Entwicklung der Deutschen Börse als europäischer Champion für kritische Finanzmarktinfrastruktur.“ Die Übernahme soll Kosteneinsparungen von 60 Millionen Euro jährlich vor Steuern sowie weitere 30 Millionen Euro durch gemeinsame Investitionen bringen. Sie ergänzt das Fondsgeschäft der Börse, das in Deutschland und der Schweiz stark ist, um Allfunds' Fokus auf Italien, Spanien und Frankreich.

Der Deal erfordert Genehmigungen, insbesondere von der EU-Wettbewerbskommission, wo Analysten nur eine 50-prozentige Erfolgschance sehen. Ein Abschluss ist für die erste Hälfte 2027 geplant. Bereits im November 2025 wurden exklusive Gespräche bestätigt. Dies ist der zweite Anlauf; 2020 scheiterte ein Kaufinteresse am Preis. Allfunds' Aktie notierte zuletzt bei 8,08 Euro, was auf Marktzweifel hinweist.

Verwandte Artikel

Executives at Rheinmetall celebrate record €64 billion order backlog and raised sales forecast in a modern boardroom.
Bild generiert von KI

Rheinmetall meldet rekordauftragsbestand und hebt prognose an

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat für 2025 ein operatives Rekordergebnis gemeldet und die Dividende deutlich erhöht. Der Auftragsbestand erreichte fast 64 Milliarden Euro, getrieben durch den Rüstungsboom. Für 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Umsatzanstieg um 40 bis 45 Prozent.

Der Dax-Konzern Deutsche Telekom wächst trotz geopolitischer Spannungen und schwacher Konjunktur. Konzernchef Timotheus Höttges will am 1. April in Bonn die höchste Dividende der Firmengeschichte vorschlagen. Das US-Geschäft treibt das Wachstum, ergänzt durch ein neues KI-Rechenzentrum in München.

Von KI berichtet

Die italienische Unicredit hat ein freiwilliges Übernahmeangebot für die Commerzbank in Höhe von rund 35 Milliarden Euro angekündigt. Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp und die Bundesregierung lehnen es strikt ab und sehen keine Grundlage für Gespräche. Unicredit-Chef Andrea Orcel will damit Verhandlungen erzwingen.

Der Prüfungsausschuss für wirtschaftliche Konzentrationen der Egyptian Competition Authority (ECA) hat eine Reihe bedeutender Fusionen und Akquisitionen in verschiedenen Sektoren genehmigt. Diese Geschäfte umfassen internationale Akteure in den Bereichen Ingenieurberatung, Automobil und Energie.

Von KI berichtet

BBVA's hostile takeover bid (OPA) to absorb Banco Sabadell has failed after 17 months, securing only about 25% acceptance of the capital, below the 30% minimum threshold set. This marks the second failure for BBVA president Carlos Torres, following an unsuccessful attempt in 2020. Rejection from shareholders, regulators, and the Spanish government has shaped the outcome of this banking battle.

Kotak Mahindra Bank is poised to acquire Deutsche Bank's retail operations in India for around Rs 4,500 crore. The deal aims to bolster Kotak's retail lending and deposit base. Deutsche Bank's move aligns with its global strategy to streamline operations.

Von KI berichtet

Deutsche Bahn has mutually parted ways with finance chief Karin Dohm after less than four months in the role, citing differing visions for her position and corporate development. The separation follows February reports of internal conflicts and comes amid restructuring and deepening financial losses at the rail operator.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen