Am ersten Handelstag 2026 stieg der chilenische Dollar auf $906 und durchbrach die $900-Unterstützung, während der Ipsa-Index um 0,51 % auf 10.427,75 Punkte fiel. Zweiter Rückgang in Folge für den Leitindex nach jüngstem Allzeithoch. Lokale Märkte reagieren auf moderate Wirtschaftsdaten und Kupfer bei Rekordhöchstständen.
Die Santiagoer Börse startete 2026 volatil. Der Ipsa, Hauptaktienindex, fiel um 0,51 % auf 10.427,75 Punkte und markierte einen kumulierten Rückgang von 1,31 % über zwei Sitzungen nach dem Allzeithoch von 10.521,68 Punkten am 31. Dezember 2025. Analysten führen die Bewegung auf eine moderate Korrektur zurück, bei der Kursrückgänge schwergewichtiger Titel wie SQM-B (-2,64 %) die Gewinne defensiver Werte übertrafen.
„Eine Sitzung mit moderater Korrektur und selektivem Markt, bei der Rückgänge der schwersten Aktien über die Zuwächse siegten, obwohl defensive Titel besseres Verhalten zeigten“, kommentierte Gonzalo Muñoz, Marktanalyst bei XTB Latam.
Im Devisenmarkt stieg der Dollar um 6,85 $ gegenüber dem Vortagsschluss auf 906 $ pro Einheit zum Redaktionsschluss. Intraday erreichte er ein Hoch von 907,25 $ und ein Tief von 896,60 $. „Eine Sitzung ohne starke Richtung und geprägt von technischen Faktoren. Der Wechselkurs bewegt sich in einem engen Band, mit der $900-Zone als relevantem psychologischem Niveau“, erläuterte Felipe Cáceres von Capitaria.
Lokales Umfeld: Veröffentlichung des Imacec für November mit 1,2 % Jahreswachstum, was auf wirtschaftliche Mäßigung hindeutet. „Dieses Ergebnis weist auf eine Abschwächung des Wirtschaftsdynamismus zum Jahresende hin und verstärkt ein Szenario kontrollierten Wachstums“, sagte Emanoelle Santos von XTB Latam.
Global stieg Kupfer um 0,54 % auf 5,7 $ pro Pfund und erreichte Rekorde trotz starkerm Dollar. An der Wall Street mixed Schlüsse: Dow Jones +0,66 %, S&P 500 +0,19 %, Nasdaq -0,03 %, getrieben von Tech, aber belastet durch Tesla (-2,59 %).